Freitag, 27. Juni 2014

WM-Kommentar (1)

Von Max Merkel
 
Max Merkel (Foto: Ron
Kroon, Anefo, Nationaal
Archief, Lizenz
: CC BY-SA 3.0
Sonne, Strand, Tore und nackte Weiber! Und all das mitten im brasilianischen Winter. Hier ist es einfach herrlich. Ich habe die schönste Zeit meines Lebens. Könnte es nicht immer so sein. Warmes Wetter und billiger Sex. Und freie Bahn für uns Männer. Meine Gattin Angela ist ja nach dem ersten Spiel der Deutschen gleich wieder abgedüst. Glück muss man haben.
 
Gespielt wurde natürlich auch. Nach Abschluss der Gruppenspiele muss man sagen: Schöne Spiele und offensiver Fußball. Tolle Stimmung auf den Rängen. Na ja, die Brasilianer und Argentinier spielen tröge und haben bis auf Neymar und Messi wenig zu bieten. Dafür gibt es aber Samba und Pele, Tango und einen Maradona voller Drogen. Und die kleineren lateinamerikanischen Nationen treten wie Armeen auf, die endlich auch einmal einen Krieg gewinnen wollen. Power und Herz. Die Europäer sind mit dem Ausscheiden von Spanien, England und Italien arg gebeutelt. Jetzt streiten die sich um die besten Plätze an den Stränden der Costa Brava, während wir Deutsche (obwohl ich seit 1945 ja wieder Österreicher bin) gut dabei sind.

Rentner erleidet Hörsturz durch eigenen Furz

Bericht von Eddie Constantin

Rentner mit Horsturz (Foto: Holger Noß,
Lizenz: CC BY-SA 2.5)
Paris. Es gibt Sachen im Leben, die man nicht für möglich hält, die aber dennoch passieren. Im Pariser Vorort St. Denis hat der 78jährige Rentner und frühere Postkartenverkäufer Georges Mustard (84) nach Auskunft eines behandelnden Arztes der Hals-Nasen-Ohren-Klinik in St. Germain einen kapitalen Hörsturz erlitten. Nachdem ihm, nach eigenen Angaben "versehentlich", ein landläufig als "Pubs" bezeichnetes Ablassen von Körpergasen entfahren war, taumelte der Weltkriegsteilnehmer benommen umher und musste von seiner Ehefrau gestützt werden. Obwohl der Senior mittlerweile außer Lebensgefahr ist, wollen die Ärzte noch keine Entwarnung geben und Mustard in den nächsten Tagen in der Klinik unter Beobachtung halten.

Mittwoch, 25. Juni 2014

WM-Ticker (2)

+++ Favoritensterben geht weiter: Nach Spanien und England
        auch Italien raus/Beerdigungsinstitute jubeln +++
+++ Deutscher Sturm für USA gerüstet: Gerd Müller (3 Tore gegen
        Portugal) und Miroslav Klose (1 Tor gegen Ghana)  kämpfen
        um Torjägerkrone des DFB +++
+++ Grund für Ausscheiden Englands gefunden: Wayne Rooney
        verschoss sein Pulver vor Spielen bei 63jähriger Prostituierter ++
+++ Der Todesbiss des Suarez:  Italiener von Uruguay weggebissen/
       Torjäger Suarez soll bei Remake von Dracula in Hollywood
       Hauptrolle spielen +++
+++ Größter Witz seit Erfindung der Lachmaschine: Italiener
        beschweren sich über mangelnde Fairness des Gegners +++

Dienstag, 24. Juni 2014

Großes KA-Gewinnspiel

Tippen Sie Ihr eigenes Geburtsdatum!
Schicken Sie Ihre Antwort per Brieftaube an uns.
Wir werten die Zuschriften aus und lassen
unseren Werbepartner Oswald Kolle
 dann aus der Tombola ziehen.
1. Preis: Eine Nacht mit einer der beiden Kessler-Zwillinge
2. Preis: Ein Kuss von unserer Putzfrau Ursula Kuczinski
3. Preis: Ein feuchter Händedruck von KA-Macher Siegfried Richter
Oswald Kolle: "Ich lese den Kalauer Anzeiger,
                         weil ich ein kluger Kopf bin"
KA-KA-KA-KA-KA-KA-KA-KA-KA-KA-KA-KA-KA-KA

WM-Meldungen (1)

Aufstand in England: Fans belagern Parlamentsgebäude

Belagert von Fans: Londoner
Parlament (Foto: PD)
London (Spinners). In der britischen Hauptstadt ist nach dem blamablen Ausscheiden der "Three Lions" bei der Fußball-WM ein Orkan losgebrochen. Kaum war die entscheidende Niederlage gegen Uruquay amtlich, stürmten Zehntausende völlig frustrierter Anhänger Teile der Innenstadt und belagerten anschließend das altehrwürdige Parlamentsgebäude im Regierungsbezirk Whitehall. Polizisten und Sondereinsatzgruppen hatten alle Mühe, die aufgebrachte Menge davon abzuhalten, das Gebäude, als "Mutter des Parlamentarismus" bekannt, zu stürmen. "Wir wollen unseren englischen Fußball zurück", skandierten die verzweifelten Menschen. Nach Verhandlungen einer Abordnung der Fans mit einem Vertreter des Unterhauses wurde eine Petition, per Internet von mehr als 30 Millionen Staatsbürgern der englischen Krone unterschrieben, übergeben. Darin wird die Regierung ihrer Majestät aufgefordert, eine Gesetzesinitiative im Parlament einzubringen, die die "Wiederherstellung der englischen Ehre und Tradition als Mutterland des Fußballs" betreibt. Dem Ansehen des Landes sei "schwerster Schaden" zugefügt worden. Während die aus allen Teilen des Landes angereisten Teilnehmer der Demonstration, die nicht angemeldet und dennoch von den Behörden letzten Endes geduldet worden war, wieder abzogen, sicherte Premierminister David Cameron im Rahmen eines Interviews mit der BBC eine "gewissenhafte Prüfung" des Anliegens zu. Zu den konkreten Forderungen der sich aus Fans großer Traditionsvereine wie Manchester United oder dem FC Liverpool zusammensetzenden Protestbewegung gehören unter anderem die Absetzung des Trainers Roy Hodgson, eine bessere Nachwuchsarbeit und eine Sperrklausel für Ausländer in der Premier League. Auch wurde die Regierung aufgefordert, sich bei der Fifa für eine Abschaffung des Elfmeterschießens bei künftigen Weltmeisterschaften einzusetzen. Es könne nicht sein, wie bei vergangenen Turnieren immer wieder geschehen, dass England als "Erfinder des Fußballs" durch "solcherlei unsinnige Regelungen" von dem ihm "natürlicherweise zustehenden Erfolg" abgehalten werde. Der englische Fußballverband FA (Football Association) wollte sich zu den Vorkommnissen nicht äußern.     

Fußballstar Ronaldo an Fallsucht erkrankt
 
Namensgeber der
Fallsucht: Schwalben
(Foto: PD)
Manaus (sim). Bei dem potugiesischen Ausnahmefußballer Christiano Ronaldo von Real Madrid ist bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien nach Aussage eines Fachmediziners ein Ausbruch akuter Fallsucht diagnostiziert worden. Diese  insbesondere bei Stürmern aus dem südeuropäischen Raum anzutreffende und weit verbreitete Krankheit macht sich in aller Regel immer dann bemerkbar, wenn sich die betreffenden Spieler im gegnerischen Strafraum befinden. Ganz Portugal ist geschockt. Schon im Gruppenspiel gegen die sehr starken Amerikaner, als erst in der 95. Minute der glückliche Ausgleich fiel, wirkte Ronaldo saft- und kraftlos. Nach Information eines Insiders ist der Umstand, dass der schöne Superstar in Strafraumnähe immer schwächer wird und sich dann nur mit größter Mühe und letztem Einsatz noch in den 16-m-Raum der anderen Mannschaft retten kann, in seiner Karriere immer wieder einmal vorgekommen. Neben den Portugiesen sind von dieser rätselhaften "Seuche", wie es manche nennen, auch die Italiener regelmäßig betroffen. "Gute Besserung", wünschte der englische Stürmer und Intimus von Ronaldo, Wayne Rooney, dem sensiblen Südländer für die Zukunft alles Gute. "Dem kann man sich nur anschließen", fügte KA-Chefredakteur Siegfried Richter hinzu. 
 
Calmund randalierte im Bordell
 
Calmund kurz vor seiner Verhaftung
(Foto: Udo Grimberg, Lizenz:
CC BY-SA 3.0)
Rio de Janeiro (sim). Der in Deutschland beliebte und als Original des Fußballs bekannte Reiner Calmund, ehemaliger Manager von Bayer 04 Leverkusen, hat nach dem 2:2 der deutschen Nationalmannschaft gegen Ghana in einem stadtbekannten Freudenhaus um sich geschlagen und mit Biergläsern geworfen. Erst die herbeieilende Polizei konnte den laut Einsatzleitung "hoffnungslos betrunkenen und schwergewichtigen Mann" überwältigen und in eine Ausnüchterungszelle schaffen. Der als gutmütige rheinische Frohnatur geltende Calmund habe sich, wie er tags darauf bekannte, über die Fehler in der deutschen Abwehr und den Punktverlust gegen Ghana dermaßen geärgert, dass er sich und seine Nerven nicht mehr unter Kontrolle gehabt und "Haus und Hof vergessen" hätte. Der Sachschaden in dem renommierten Bordell belief sich nach Aussage einer Angestellten auf mehrere tausend Dollar. Es seien Spiegel, zwei Stühle und ein dicker Marmortisch "zu Bruch gegangen". Calmund, der mittlerweile auf Kaution frei ist und einem Strafverfahren wegen Sachbeschädigung entgegensieht, muss nun noch seiner treuen Ehefrau im fernen Deutschland erklären, was er überhaupt in dem Etablissement gewollt hat. Der umtriebige Kölner war zuletzt dadurch aufgefallen, dass er in einem Restaurant kurz hinterm Zuckerhut verschwunden und tagelang verschollen war.
 
Merkel vor Spiel Deutschland gegen USA kurzfristig zu Konsultationen im Weißen Haus
 
Obama mit seinen Mitarbeitern vor dem
Gespräch mit Merkel (Foto: White
House/PD)
Recife (sim). Vor dem mit Spannung erwarteten Duell zwischen Deutschland und den USA, das wegweisend für den Einzug ins Achtelfinale sein wird und in dem beide Seiten im Falle eines Unentschiedens das Weiterkommen sichern können, sind US-Präsident Barack Obama und die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel kurzfristig in Washington zu einem Gespräch unter vier Augen zusammengetroffen. Nach Aussagen eines Sprechers des Präsidenten habe die Zusammenkunft im Oval Office stattgefunden und sei von persönlichem Wohlwollen und einer freundschaftlichen Atmosphäre geprägt gewesen. Erörtert wurde demnach die Frage, wie die durch die NSA-Abhöraffäre noch etwas belastete Beziehung zwischen den beiden Staaten "kurzfristig wieder auf eine traditionell sehr gute Ebene geführt" werden könne. Gerüchte, wonach die beiden Regierungschefs für das anstehende Fußballspiel einen "Nicht-Angriffspakt" vereinbart hätten, wollte das Weiße Haus nicht bestätigen. Ebenso gab es keine offizielle Stellungnahme zu der sich hartnäckig haltenden Vermutung unter Journalisten der amerikanischen Hauptstadt, dass noch in der gleichen Nacht Obama mit US-Trainer Jürgen Klinsmann sowie Merkel mit dem deutschen Trainer Jogi Löw Telefongespräche geführt haben sollen. Angeblich seien in "unmissverständlicher Sprache" Anweisungen gegeben worden.

Sexualwissenschaftler sehen viele Höhepunkte bei WM

Oxford (vhs). Führende Wissenschaftler des Institutes für Sexualwissenschaften der Universität  Oxford haben im Rahmen des Projektes "Die Triebhaftigkeit bei Profifußballern am Beginn des 21. Jahrhunderts und ihr Nutzen für die Fortpflanzung der Menschheit" zahlreiche Höhepunkte in den bisherigen Spielen der Weltmeisterschaft festgestellt. Teilweise soll es sogar zu mehreren Höhepunkten in einzelnen Spielen gekommen sein. Schon der Begriff "Gruppenspiele" verweise darauf, dass Formen der Sexualität zunehmend wieder als Gemeinschaftserlebnis begriffen und damit der in den letzten Jahren ausgeprägten Vereinzelung des Menschen auf Kosten seiner Sexualität entgegenwirken würden. So seien im bisherigen Verlauf der Vorrunde mindestens 246 Höhepunkte registriert und wissenschaftlich nachgewiesen worden, was einer Quote von etwa 5 Höhepunkten pro Spiel entspricht. Bei einigen Spielen habe die Quote sogar innerhalb weniger Minuten erhöht werden können, was biologisch durchaus beachtlich sei. Allgemein herrsche ob der offensiven Spielweise und der vielen Tore eine sehr gute Stimmung unter den Spielern und Zuschauern, was auch durch zahlreiche Umarmungen auf dem Spielfeld und außerhalb des Spielfeldes zum Ausdruck gebracht werde. Dieser Umstand könne die Bereitschaft der Menschheit zur Fortpflanzung seiner Art angesichts der Bedeutung des Fußballs weltweit nur heben und ein "Klima der Fruchtbarkeit" verstärken, führte Professor James Felacio als renommierter Vertreter seiner Zunft aus.

                

Donnerstag, 19. Juni 2014

Religiöse Eingebung oder Naturerscheinung ? Jesus in Rio gesichtet/Pele glaubt jetzt an WM-Titel

Erscheinung hoch über Rio: Jesus Christus (Foto: PD)
Rio de Janeiro (sim). Sensation oder Fata Morgana ? Realität oder Phantasie ? Wie übereinstimmend und jeweils exklusiv mehrere Nachrichtenagenturen melden, soll Jesus Christus auf einem Berg hoch über der Stadt gesehen worden sein. Die Begebenheit muss sich am letzten Wochenende zugetragen haben, wurde jedoch erst jetzt publik. "Wir bekommen öfters Schilderungen solcher Phänomene herein, besonders von sehr religiös eingestellten Menschen", winkt der örtliche Polizeichef Vasco da Gama ab. Da unserer Redaktion jedoch inzwischen ein Bild (siehe Foto) zugespielt worden ist, das die Aussagen verschiedener Zeugen scheinbar belegt, kamen die Behörden um eine Veröffentlichung der Angelegenheit nicht herum. Von den etwa 6 Millionen Einwohnern der Millionenmetropole an Zuckerhut und Copacabana schwören nach Auskunft eines städtischen Bediensteten mehr als 5 Millionen, den von Christen als "Gottes Sohn" verehrten und laut Bibel in Jerusalem gekreuzigten Jesus Christus gesehen und erkannt zu haben. Während sich nicht wenige Menschen bereits auf die "Wiederkunft Christi" vorbereiten, streiten Theologen und Naturwissenschaftler darüber, ob es sich hierbei um religiöse Eingebung oder um ein Naturereignis handeln könnte. Der Theologe Pele glaubt daran, dass Gott den Brasilianern den Titel bei der Fußball-WM schenken wird.

Sieg der USA gegen Ghana mit Unterstützung der NSA

Jürgen Klinsmann nutzt alle Mittel für
den Erfolg der US-Boys (Foto: Nathan
Forget, Lizenz: CC BY-SA 2.0)
Fortaleza (sim). Der eindrucksvolle Sieg der Vereinigten Staaten bei der Fußball-WM in Brasilien gegen Ghana ist nach Aussagen des US-Trainers Jürgen Klinsmann mit Hilfe der NSA (National Security Agency) zustande gekommen. "Wir nutzen den geheimdienstlichen Apparat der Weltmacht regelmäßig, um unsere künftigen Gegner vor den Spielen intensiv auszuforschen", gibt der ehemalige Trainer der deutschen Nationalmannschaft unumwunden zu. Insbesondere was die taktische Ausrichtung der gegnerischen Mannschaften anbelangt, ermögliche diese Methode aufschlussreiche und wertvolle Erkenntnisse und sei überdies ein "offenes Geheimnis". Zweifelsohne dürfte dieser Umstand der ohnehin in Deutschland sehr heftig geführten Diskussion um das massenhafte Ausspähen von Daten durch die USA neue Nahrung geben, zumal in der nächsten Woche die Schützlinge von Klinsmann gegen die DFB-Auswahl anzutreten haben. Angeblich soll im Quartier der deutschen Mannschaft in der Kabine bereits eine Wanze entdeckt worden sein.

Dienstag, 17. Juni 2014

Das Gefängnis-Tagebuch des Uli Hoeneß (1)

 
Aufzeichnungen von Uli Hoeneß aus der Haftanstalt Landsberg/Lech
(Auszüge)
 
"Eine Zumutung, dass ich überhaupt hier bin"
 
(Der erste Tag)

Schock für die Welt: Fußball-WM beginnt mit Massenhinrichtungen!

Bericht von Franz Fass und Max Merkel

Blick auf Rio de Janeiro. Doch der
schöne Schein trügt. Auch hier haben
während der WM Hinrichtungen
stattgefunden (Foto: James G. Homes)
Rio de Janeiro. Die ersten Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien waren gespielt und die Veranstalter standen kurz davor, ein positives Fazit der ersten fünf Tage zu ziehen: Attraktive Spiele mit vielen Toren, volle Stadien und ausgelassene Stimmung. Nur ein paar unverbesserliche Nörgler und Meckerfritzen wiesen auf Proteste gegen angebliche soziale Missstände im Land der Samba hin.  Auch im deutschen Lager herrschten nach dem tollen Auftakt mit dem 4:0-Sieg gegen Portugal zunächst noch, obwohl schon das Dunkel der Nacht hereingebrochen war, Eitelkeit und Sonnenschein. Was aber heute morgen im Rahmen einer Pressekonferenz von Amnesty International mitgeteilt wurde, schockt nicht nur die Fußballwelt: Bei nahezu allen bisher ausgetragenen Spielen soll es zu massenhaften Hinrichtungen gekommen sein. "Bei den Spielen sind Hunderte von Bällen geköpft worden", verkündete ein Sprecher der weltweit angesehenen Menschenrechtsorganisation schier Unglaubliches. Obwohl die Begegnungen via TV in jeden Winkel der Erde übertragen werden und neben den vielen Journalisten jeweils Zehntausende von Zuschauern aus aller Welt anwesend waren, sind diese skandalösen und durch nichts zu rechtfertigenden Vorkommnisse scheinbar nur einer Handvoll von Amnesty-Mitarbeitern aufgefallen.

Montag, 16. Juni 2014

WM-Ticker (1)

+++ Antrag auf Teilnahme abgelehnt: Fifa lässt Türkei trotz nicht erfolgter
        Qualifikation nicht mitspielen/Erdogan spricht von Brüskierung aller
        Muslime +++
+++ Schock für Jogi Löw vor dem Portugal-Spiel: Beckenbauer von
        Fifa wegen Korruptionsverdachtes gesperrt/Seeler nachnominiert +++
+++ Pinkelaffäre beim DFB geht weiter: Spieler Großkreutz erneut beim
       Wasserlassen in Hotellobby erwischt/Deutsches Quartier evakuiert +++
+++ Aufregung in deutscher Delegation: Rainer Calmund in Restaurant
        verschollen +++
+++ US-Trainer Klinsmann gibt zu: Haben Gruppengegner von NSA
        überwachen lassen/Wertvolle Erkenntnisse gewonnen/Wanze in
        deutscher Kabine entdeckt/Opposition in Berlin fordert neuen
        Untersuchungsausschuss +++

Samstag, 14. Juni 2014

Großes WM-Spezial: Max Merkel und Franz Fass für KA in Brasilien

Bericht von unserem Ressortleiter Sport Franz Fass

Unser Mann in Rio: Franz Fass
(Foto. Richter/KA)
Rio de Janeiro. Es ist geschafft. Nach mehrtägiger und zum Teil stürmischer Überfahrt mit einem Schnellboot der US-Kriegsmarine (Verbindungen muss man haben!) sind die beiden KA-Reporter Franz Fass und Max Merkel in der brasilianischen Metropole am Zuckerhut angekommen. Unsere Zeitung hat die erfahrenen Fußballexperten und Kriegsberichterstatter zur Fußball-Weltmeisterschaft "'da runter" geschickt, um fortan bis zum Endspiel unser "WM-Spezial" und unseren "WM-Ticker" zu erstellen. " Artikel, Reportagen und Nachrichten von Dingen, über die sonst niemand schreibt und die niemand braucht, weil sie möglicherweise überhaupt nicht passiert sind", umreißt Chefredakteur Siegfried Richter den Auftrag. "Wir wollen da Vorreiter sein und mit kuriosen Geschichten am Rande des Geschehens der Konkurrenz einen Schritt voraus sein", fügt der attraktive Endvierziger hinzu und sagt den großen TV-Anstalten und Zeitungen den Kampf an. Unserer Zeitung ist es gelungen, den ehemaligen Trainer und Bild-Kolumnisten Max Merkel für das ambitionierte Vorhaben als Gastkommentator zu gewinnen. Auch seine Ehefrau, die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel, beabsichtigt in den nächsten Tagen dazu zu stoßen.

Freitag, 6. Juni 2014

Riesenwirbel vor Fußball-WM: Türkei will mitspielen

Bericht von Lawrence von Arabien
 
Ankara/Kairo. Dem Weltverband Fifa und der Welt des Fußballs insgesamt drohen wenige Tage vor Beginn der Weltmeisterschaft in Brasilien ein handfester Skandal und viel Ärger. Der türkische Premierminister  Erdogan will zusammen mit türkischen Sportfunktionären eine Teilnahme seines Landes an dem globalen Großereignis erzwingen. "Das ist offener Rassismus und eine Beleidigung des Islam, dass wir nicht dabei sein dürfen", führte der starke Mann am Bosporus aus. Der selbsternannte "Humanist" hat somit neben seinen sonstigen Aufgaben und Herausforderungen, den progressiven Teil der türkischen Gesellschaft mit autoritären Mitteln in Schach zu halten und Demonstranten für Demokratie und Bürgerrechte niederknüppeln zu lassen, augenscheinlich auch noch Zeit für andere Dinge.

Montag, 2. Juni 2014

Historischer Tag: Ab heute sitzt Hoeneß ein

Von unserem Ressortleiter Sport Franz Fass

Hoeneß sitzt erst einmal in
Landsberg fest (Foto: Harald
 Bischoff, Lizenz: CC BY-SA 3.0)
München/Landsberg. Gemeinhin neigen oberflächliche Medien in unserer schnelllebigen Zeit dazu, nahezu inflationär von "historischen" Tagen und Begebenheiten zu sprechen. Der 2. Juni im Jahre der Herrin (Anno Domina) 2014 jedoch erfüllt alle Kriterien dieses Begriffs. Es war "historisch" zu nennen, als Ullrich Hoeneß um genau 11.41 Uhr in die Strafvollzugsanstalt Landsberg am Lech einfuhr. Da der Mannschaftsbus des FC Bayern gerade nicht zur Verfügung stand, musste der umtriebige Wurstfabrikant in der silbernen Limousine seines Anwaltes vorgefahren werden. Als sich dann die schweren Türen des Haupteinganges hinter Hoeneß schlossen, war sein Schicksal erst einmal besiegelt. Damit sitzt der ehemalige Spieler, Manager, Aufsichtsratschef und Präsident des FC Bayern München mit dem heutigen Tage hochoffiziell ein. Seit Wochen war darüber spekuliert worden, ob sich die heilige Dreifaltigkeit des Renommierklubs von der Isar noch pünktlich zum Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft zum Haftantritt melden würde. Jetzt herrscht Gewissheit: Der Finanzverbrecher, der wegen läppischer 28 Millionen Euro Steuerhinterziehung zu satten dreieinhalb Jahren verurteilt worden war, kann bereits am 12. Juni das Eröffnungsspiel Brasilien gegen Kroatien von seinem schon reservierten Platz im Fernsehzimmer der Anstalt aus mit seinen neuen Kameraden ansehen. Während die einen in mitleidslosen Jubel ausbrechen, stimmen andere Zeitgenossen Klagelieder an. Hoeneß teilt nicht nur die Fußballwelt, sondern die ganze Nation. Der Kalauer Anzeiger wiederum hat sich in weiser Voraussicht bereits vor Wochen die Rechte am Gefängnis-Tagebuch des Delinquenten gesichert und wird in loser Abfolge Auszüge aus dem "historischen" Werk veröffentlichen (Wir berichteten).

Sonntag, 1. Juni 2014

Meldungen (8)

Büchner erhält Büchner-Preis

Georg Büchner (Foto: PD)
Darmstadt (vhs). Der Dichter Georg Büchner (22) erhält 2014 den Georg Büchner-Preis. Die Akademie für Sprache und Dichtung vergab die renommierteste Auszeichnung für Literatur in Deutschland damit erstmals seit 1923 an den Namensgeber des Preises selbst und sorgte für ein Novum in der Geschichte der unbemannten Raumfahrt. Der 1813 in Goddelau bei Darmstadt geborene hessische Jungschriftsteller wird im Oktober für sein revolutionär anmutendes Werk "Der hässliche Strandgote" geehrt. Darin hetzt er die reichen Bürger im Großherzogtum Darmstadt gegen die arme Landbevölkerung auf. "Krieg den Hütten, Friede den Palästen", lautet seine Botschaft. Vertreter der Arbeiterschaft und der Gewerkschaften sprechen von einem "literarischen Armutszeugnis", das den Interessen der Reaktion diene und somit "völlig unbrauchbar" sei.
 
Falschmeldung des KA erfordert Richtigstellung/Richter nennt Büchner ohne Satire "hessischen Patrioten" 
 
Flugschrift "Der
hessische Landbote" von
Büchner (Foto: PD)
Darmstadt (naka). Der Kalauer Anzeiger akzeptiert eine einstweilige Verfügung des Landgerichts Darmstadt und unterlässt es zukünftig, den Dichter Georg Büchner als "Hetzer gegen die Armen" zu bezeichnen. Vielmehr stellt die Zeitung fest: "Büchner kämpft mit Leidenschaft für die Besitzlosen und gegen die Besitzenden." In seinem Werk "Der hessische Landbote" fordert er: "Friede den Hütten, Krieg den Palästen". Der KA entspricht der Unterlassungsklage verschiedener linker Parteien, Gewerkschaften und Literaturvereine und distanziert sich von seiner Falschmeldung. Weder hat Büchner jemals ein Werk mit dem Titel "Der hässliche Strandgote" verfasst noch hatten Vertreter der Arbeiterschaft und der Gewerkschaften dies als "literarisches Armutszeugnis" benannt. "Die von uns behaupteten Behauptungen gehen auf das vollständige Versagen und die Inkompetenz unseres Kulturredakteurs zurück und ziehen disziplinarische und organisatorische Konsequenzen nach sich", sagt Chefredakteur Siegfried Richter. Er bekenne sich, ganz ohne satirischen Unterton, zum "revolutionären Aufruf" Büchners und gegen "Unterdrückung und hohe Steuerlast" des Hofes für die Landbevölkerung. Büchner sei, so der Hesse Richter, ein "hessischer Patriot". Richtig bleibt gleichwohl, dass Büchner den Büchner-Preis der Akademie für Sprache und Dichtung für seine 1834 erschienene Schrift  erhalten hat. Der KA beglückwünschte den Geehrten und spricht von einem "großen Mann in schwerer Zeit". Gerüchte, wonach an der Meldung des KA auch weiterhin etwas nicht stimme, wurden von Verlag, Herausgeber und Chefredakteur nachdrücklich bestritten. Aussagen etwa, dass Büchner bereits 1837 mit nur 23 Jahren in Zürich gestorben sei. "Jetzt machen Sie mal halblang, was wissen denn Sie", weist der KA-Macher solcherlei Spekulationen entschieden zurück.

Anzeige des KA:

Das Gefängnis-Tagebuch des Uli Hoeneß

Ab sofort bei uns in Auszügen zu lesen. Exklusiv und unverbindlich.

Pünktlich zum morgigen Haftantritt.

In Ihrem Kalauer Anzeiger

 Berliner Polizei meldet: Messerstechereien aufgeklärt/Institut für Volkspädagogik froh

Berlin/Frankfurt (auq). Aufatmen in der deutschen Hauptstadt. Die zahlreichen Messerattacken, die seit Monaten die Bevölkerung in Neukölln und Wedding in Atem gehalten haben, sind aufgeklärt. Nach Angaben der Polizei konnte eine Bande gefasst werden, der neben den Messerangriffen gegen wehrlose und unschuldige Menschen auch Körperverletzungen im großen Stil sowie andere schwere Straftaten nachgewiesen werden konnten. "Es handelt sich überwiegend um Deutsche, aber auch Luxemburger, Liechtensteiner und selbst Eskimos sind dabei", geht Hauptkommissar Ernst Klick auf die ethnischen Zusammenhänge ein. Die Täter hätten aus reiner Lust an Gewalt und Erniedrigung gehandelt. Auch Frauen seien immer wieder übel beschimpft und Homosexuelle durch die Straßen gejagt worden. Das Institut für Volkspädagogik (IVP) in Frankfurt  begrüßte die Festnahmen und sprach in Gestalt von Direktor Claudius Roth davon, dass nun endgültig die stets zu vernehmenden "populistischen und rassistischen Verdächtigungen" gegen "friedfertige Angehörige" bestimmter Kultur- und Religionskreise aufhören müssten. Bei Redaktionsschluss konnte nur geahnt werden, wen der wissenschaftliche Begründer der "linken politischen Korrektheit", wonach alle nicht links einzuordnenden Kräfte und Thesen als dezidiert "rechts" und damit "potentiell gefährlich" zu gelten haben, gemeint haben könnte. In seinem bahnbrechenden Buch "Toleranz mit der Intoleranz oder Werterelativismus leicht gemacht" erläutert der Pädagoge, Psychologe und Soziologe eindrücklich, wie etwa in der Bundesrepublik durch " voraussetzungsloses, unbedingtes und fortwährendes Verständnis" auch der "geringe Anteil nicht integrierter Zuwanderer aus muslimischen Ländern" in kürzester Zeit zu "Vorbildern einer toleranten Gesellschaft" geworden sind. Dies schließt auch sogenannte  "Islamisten" ein. In aufwendigen Experimenten an der "offenen Gesellschaft" konnte nachgewiesen werden, dass gerade  "antiwestliche" Milieus durch eine großzügige Gewährung ihrer Sitten und Bräuche auf die Dauer zu "liebenswerten Zeitgenossen und Mitbürgern" werden.       

Dienstag, 27. Mai 2014

Homosexuelle fertigen Hertha ab

Bericht von unserem Ressortleiter Sport Franz Fass

Hoch her ging es nicht nur auf dem Feld:
Hier stürmt ein HSK-Spieler heran
(Foto: Bratke, Bundesarchiv/Bild 183-
R 78798, Lizenz: CC BY-SA 3.0)
Berlin. Im Olympiastadion der deutschen Hauptstadt kam es am letzten Wochenende zu einem vielbeachteten Fußballspiel zwischen dem renommierten Bundesligisten Hertha BSC Berlin und dem HSK Kreuzberg. In der abwechslungsreichen und phasenweise sogar hochklassigen Partie siegte der HSK (Homosexuellen-Sport-Klub) am Ende mit sage und schreibe 4:0. Während die Profis ihrer Favoritenstellung in keiner Phase des Spiels gerecht werden konnten, trumpften die Hobbyfußballer aus dem beliebten Szenebezirk auf. Hertha blieb nach dem gesicherten Klassenerhalt alles schuldig und wurde von den gut 50 000 Zuschauern mit einem gellenden Pfeifkonzert in die Sommerpause verabschiedet. Beim HSK dagegen kannte der Jubel keine Grenzen. Vor der dritten Halbzeit unter der Dusche liefen die liebenswerten Amateure eine Ehrenrunde. Längst waren Trikots und Telefonnummern mit den Gegenspielern getauscht. So wurde das lange geplante Spiel, das die Toleranz gegenüber heterosexuellen Männern in der Öffentlichkeit heben soll, zu einer runden Sache. Abseits des Spielgeschehens wurde bekannt, dass an die Aufstellung einer Nationalmannschaft für Homosexuelle und an die Teilnahme an einer Weltmeisterschaft im Iran oder in Afghanistan gedacht ist.

Rasender Sportreporter Franz Fass vom KA bekam Knöllchen wegen Falschparkens

Franz Fass nach dem Vorfall
(Foto: Richter/KA)
Berlin (naka). Franz Fass, unserem Ressortleiter Sport, wurde unlängst übel mitgespielt. Als er vor einem Supermarkt in Köpenick auf eine Freundin wartete und dabei ihre Einkaufstasche bewachte, passierte es: Eine übereifrige Politesse kam des Weges und verpasste dem unbescholtenen Reporter ein Knöllchen wegen Falschparkens. Sie steckte ihm den Strafzettel mitten ins Gesicht, wo für gewöhnlich die Nase sitzt (Siehe Foto). Das alleine wäre schon empörend genug gewesen. Hinzu aber kam, dass die Dame ihn in einem Einkaufszentrum zur Verantwortung zog, obwohl dort überhaupt kein Park- und Halteverbot besteht. Obendrein beschimpfte sie ihn noch unflätig. Im Namen der gesamten Redaktion protestieren wir an dieser Stelle daher ausdrücklich für dieses nicht zu billigende Verhalten. Sollte derlei noch einmal vorkommen, werden wir unsere Verbindungen bis in höchste Kreise von Regierung und Justiz spielen lassen und uns gezwungen sehen, dagegen politisch wie rechtlich vorzugehen.

Merkel wollte im Minirock auftreten

Kanzlerin Merkel (Foto:
Dirk Vorderstraße, Lizenz:
CC BY-SA 3.0)
 
Berlin (vhs). Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist nach übereinstimmenden Berichten mehrerer Nachrichtenagenturen im letzten Jahr nur knapp an einer peinlichen Affäre vorbeigeschrammt, die sich zu einem handfesten Sittenskandal hätte auswachsen können. Während des Bundestagswahlkampfes im Herbst waren die Werte der Regierungschefin und ihrer Partei kurzfristig gesunken. Scheinbar herrschte zwischenzeitlich im Bundeskanzleramt bzw. im Konrad-Adenauer-Haus die  "nackte Panik" vor einer Wahlniederlage, so dass Merkel (47) und ihre engsten Berater ernsthaft mit dem Gedanken spielten, einen Auftritt im Minirock hinzulegen. Die Sache sollte kurz vor dem Wahltag "auf offener Bühne" über die Bühne gehen, um die Umfragewerte in liberalen und aufgeschlossenen Kreisen zu heben. "Das wäre mehr als nur ein Knalleffekt oder ein unpolitisches Spektakel geworden", beschreibt ein Insider die Motivlage. Da sich die Stimmung wieder zugunsten von Merkel und ihrer Partei drehte, wurde auf die geplante Einlage dann aber doch noch verzichtet.

Montag, 26. Mai 2014

Sensation: Jazz-Legende Armstrong von Elefant synchronisiert

Der große Armstrong 1901-1971
 (Foto: PD)
New Orleans (Crazy Horse). Weite Teile der Jazzgeschichte müssen neu geschrieben werden. Der legendäre Trompeter Louis Armstrong, der als größtes Genie seiner Zunft galt, hat sich nach einer Studie des amerikanischen Musikwissenschaftlers John Trombone jahrelang von einem Elefanten aus dem Chicagoer Zoo synchronisieren lassen. Dies bezieht sich auf Schallplattenaufnahmen wie auf Konzerte. Nicht, dass der Trompeter es nicht gekonnt hätte. Es war nur eine Entlastung für seine stark in Anspruch genommene Lunge. "Während Louis auf der Bühne stand und so tat, als würde er spielen, stand Elefant Hubsy hinter dem Vorhang und trompete wie wild drauf los", beschreibt Trombone den Ablauf der Ereignisse. Der Elefant, der stets mit einem Jumbo-Jet zu den Auftritten eingeflogen wurde, arbeitete insgesamt 15 Jahre für "Satchmo". Jetzt soll ihm ein Denkmal gebaut werden.

Sonntag, 25. Mai 2014

EU-Beitritt der Türkei dringender denn je

Bericht von Lawrence von Arabien

Reformer Erdogan (Foto: World
Economic Forum swiss image.ch/
E.T. Studhalter,
 Lizenz: CC BY-SA 2.0
Kairo/Ankara. Die von vielen Meinungsträgern des öffentlichen Lebens in Deutschland seit Jahren mit Vehemenz geforderte Mitgliedschaft der Türkei in der Europäischen Gemeinschaft erscheint nach Auffassung von Beobachtern als dringlicher denn jemals zuvor. Nach der Rede des türkischen Premiers Recep Erdogan in Köln können nur noch unverbesserliche Elemente innerhalb der Mehrheitsgesellschaft und islamophobe Volksverhetzer diesem letzten Schritt zur Neudefinierung und Übergreifung Europas auf die asiatische Landmasse im Wege stehen. Erdogan, der demnächst Präsident seines Landes werden möchte, verteidigte während seiner Wahlkampfrede im exterritorial gelegenen, westlichsten  Wahlbezirk der Türkei seine seit Jahren und zuletzt besonders intensiv betriebenen Reformen.

Deutscher Rentner gewinnt Porno-Oscar

 Beitrag von Karl May

(Völlig verunglückt und doch nur knapp am Pulitzerpreis vorbeigeschrammt; die schlechteste Reportage aller Zeiten)

Rentner Otto Füllhorn
(Foto: Bernd Andres,
Lizenz: CC BY-SA 3.0)
Los Angeles/Hollywood. Das Leben schreibt mitunter Geschichten, die bei näherer Betrachtung eigentlich nicht wahr sein können. Aber diese Geschichte ist so wahr wie die Armen in der Kirsche. Sie trug sich im letzten Sommer in der kalifornischen Metropole zu und kam erst durch die Indiskretion einer Puderdose namens Wanda heraus. Besagte Wanda (19) stammt aus Sacramento und spielte die weibliche Hauptrolle in dem Film "Der Mann, der immer zu früh kam". Regisseur Jonathan  Dick (22), ebenso wie Wanda eine verkrachte Existenz und  aus Pasadena kommend, drehte den Steifen in nur 90 Minuten in einem ehemaligen Bordell am Hollywood Boulevard ab. Das für sich genommen wäre weder bemerkens- noch berichtenswert.

 

Samstag, 24. Mai 2014

Der Chefredakteur spricht: (1)

Von Siegfried Richter

Man will uns fertig machen!

SR
Nun ist unsere Zeitung gut zwei Monate alt und reif für ein erstes Fazit. Längst ist sie zu einer unverzichtbaren Lektüre für all jene geworden, die auch nur ansatzweise etwas auf sich halten. Die Resonanz in den Medien wie bei den Lesern ist differenziert, reicht von freundlich und begeistert bis zu kritisch und offen feindselig. Damit muss ein Blatt unserer Prägung und unseres Anspruches leben. Wie heißt es so schön: Wo gepopelt wird, da fallen Schwäne. Oder so. Für die wohlmeinenden Stimmen gebührt uns Respekt, für die negativen Reaktionen behalten wir uns rechtliche Schritte vor.
 
Die nicht selten wahrzunehmende Mischung aus Ignoranz, Arroganz und Konkordanz des politischen Gegners trifft uns wie ein Pfeil, der weit übers Ziel hinausschießt. Entschädigung ist uns die würdevolle Aufnahme in Teilen der Weltpresse. So etwa ein Artikel in der New York Times, der unseres Gleichen sucht. Ansonsten werden wir auch mitunter von den Richtigen falsch verstanden oder von den Falschen richtig verstanden. Oder umgekehrt. Ach, das Leben kann so einfach kompliziert sein.
 
Unerhört ist dabei die Rüge, die wir uns zuletzt vom deutschen Presserat einhandelten. In ihr heißt es, wir benutzten die Mittel der Satire, um die nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes nicht zulässigen Zweifel an der "linken politischen Korrektheit" unters Volk zu streuen. Dies aber ist ja gerade Teil eines Urteils, das wir uns nicht ausgesucht haben, aber zu respektieren gedenken. Satire als letzte Ausfahrt Brooklyn. Wir rufen daher dem Presserat und seinen politischen Unterstützern in Medien, Gesellschaft und Politik zu: Ihr wollt uns fertig machen. Aber wir lassen uns nicht fertig machen, weil wir schon fertig sind!
 
                       In diesem Sinne und darüber hinaus, Ihr Siegfried Richter     
 
    

Donnerstag, 22. Mai 2014

Meldungen (7)

Snowden geht auf Welttournee

Bedrohung für die Menschheit:
NSA-Zentrale (Foto: NSA/PD)
Moskau (Spinners). Der ehemalige NSA-Mitarbeiter Eric Snowden, der durch tägliche Enthüllungen seit nunmehr 17 Jahren die globale Öffentlichkeit über die Machenschaften der US-Geheimdienste gegen friedliche Bürger und solche, die es werden wollen (Islamisten), informiert, plant im Sommer eine großangelegte Ttournee durch sämtliche Länder, die diktatorisch oder mindestens autokratisch regiert werden. Ende des Schachtelsatzes. Stationen seiner Jubelreise werden unter anderem neben Nordkorea auch der Iran, Kuba und Weißrussland sein. In China war er schon und in Russland ist er noch. "Mein Mandant will sich bei diesen Staaten dafür bedanken, dass sie ihm in Zeiten schwerster Bedrängung durch den Unrechtsstaat USA Asyl gewährt oder angeboten haben", betont die in Sachen Bürgerrechte engagierte Anwältin des bekennenden "Verräters der USA". Nicht diese Regime oder die Islamisten seien das Problem der Welt, sondern sein Heimatland, das sich für die Veröffentlichung von sicherheitsrelevantem Material im Kampf gegen den Terror so undankbar erweise. Einem Angebot islamistischer Terrorgruppen, auch bei ihnen einmal vorbeizuschauen, um den Dank für die über die Öffentlichkeit erhaltenen Informationen zu den Methoden der US-Geheimdienste bei der Verhinderung von Mordtaten gegen Unschuldige und des Propagandafeldzuges und der Hetze gegen die westliche Welt im Internet zu empfangen, wurde bisher nicht entsprochen. Ende des Schachtelsatzes. Nur der liebe Gott weiß, warum.

Australisches Verfassungsgericht macht Weg für Kandidatur von Koala Pinky frei

Koala Pinky während einer Wahlkampf-
rede in Sydney
Canberra (Spinners). Der australische Koalabär Pinky tritt zur Parlamentswahl im Sommer als Spitzenkandidat seiner Animal Party an (Wir berichteten). Nachdem die verfassungsrechtlichen und staatsbürgerlichen Hindernisse duch ein Urteil des Verfassungsgerichtes aus dem Weg geräumt worden sind, kann damit das erste Tier in der Geschichte der freien Welt für ein solches Amt antreten. Dem Koala wurde der Status eines "Ureinwohners" höchst richterlich verliehen, womit die Einsprüche von Verfassungsrechtlern und der politischen Konkurrenz von den etablierten Parteien abgewiesen sind. In den Umfragen führt das putzige Kerlchen, das besonders bei Kindern sehr beliebt ist, klar. Neben seinem kinderfreundlichen und umweltbewussten Programm, das die Rechte der Tiere auf ihren von der Zivilisation bedrohten Lebensraum schützen und die Gleichstellung der Aborigines als Ureinwohner vorantreiben will, wartet der Shootingstar der Politszene in "Down under" auch mit einer klaren Kampfansage an ungebetene Gäste auf: "Die deutschen Horden, die im Dschungel ihr Camp aufschlagen und uns die Käfer und Reptilien wegfressen, sind in Australien unerwünscht", kündigt sein Sprecher eine härtere Gangart in der Einwanderungs- und Visapolitik an.

"Nützliche Idioten" geehrt/Ströbele feiert Jubiläum

Stolzer US-Kritiker: Ströbele
(Foto: Ströbele/PD)
Berlin (Antifa). In einer kleinen Feierstunde in würdigem Rahmen wurden verdiente Protagonisten des Kampfes für Frieden, gegen Kapitalismus, Amerika, Israel und für Werte- und Kulturrelativismus in der westlichen Welt als Ausdruck der Toleranz mit der Intoleranz als "nützliche Idioten", "servile Handlanger" und "blauäugige Naivlinge" ausgezeichnet. Der völlig überfüllte Saal des Kulturzentrums in der Rudi-Dutschke-Straße zu Kreuzberg  begrüßte zahlreiche prominente Persönlichkeiten aus dem selbsternannten Geistes- und Kulturleben. "Der kritische Intellektuelle steht weit links", erteilte Laudator Hans-Christian Ströbele von den Grünen auch gemäßigten Sozialdemokraten und Linken eine Absage und pries den diesjährigen Träger des Hauptpreises, den Verleger Jakob Augstein von der Zeitschrift Freitag in höchsten Tönen. "Amerika- und israelfeindlich, prorussisch und auch sonst ganz dolle", rief der begeisterte ehemalige Sympathisant der RAF-Terroristen aus. Nach der offiziellen Veranstaltung begoss Ströbele das Jubiläum seiner 500. Demonstration gegen die USA, und da sind die Demos gegen Israel noch gar nicht mitgezählt, in einer launigen Runde mit Krimsekt und Kaviar.

Wanted: Wer kennt diesen Mann ?

Fahndungsfoto des FBI: Bankräuber
gesucht (Foto: Richter/KA)
Houston (Crazy Horse). Wer hat dieses Gesicht schon einmal gesehen ? Das FBI bittet um Mithilfe. Auf dem Foto ist ein in sämtlichen US-Bundesstaaten westlich des Mississippi steckbrieflich gesuchter Schwerverbrecher (an guten Tagen über 58 Kilo Lebendgewicht) zu sehen. Die Aufnahme im Staatsgefängnis von St. Quentin (Kalifornien) kam im letzten Jahr zustande, bevor der vielfach vorbestrafte Bankräuber entfliehen konnte. Er soll sich zuletzt im amerikanischen Südwesten bzw. in Texas aufgehalten haben und wurde von einer Rentnerin in El Paso und einem Hamsterehepaar in Laredo (New Mexico) gesichtet. Möglicherweise befindet sich der mit Spritzpistole und Kuchengabel bewaffnete Delinquent, der rücksichtslos von diesen Gegenständen Gebrauch zu machen pflegt, inzwischen auf dem Weg nach Europa. Angeblich soll er dort irgendwo herkommen. Oder auch nicht. Zur Last gelegt wird ihm in mindestens sieben Fällen das Wegtragen von Parkbänken. Besonders dreist erscheint in diesem Zusammenhang, dass er seine Taten am hellichten Tage begeht und augenscheinlich weder vor der Obrigkeit noch der Polizei noch dem lieben Gott Respekt hat. Ähnlichkeiten (siehe Foto) mit einem Mitarbeiter unserer Zeitung wären rein zufällig und nicht beabsichtigt. Sachdienliche Hinweise bitte an den KA oder die handelsüblichen Lottoannahmestellen.

   

Hitliste migrantischer Jargons

Frankfurt (Antifa). Das Institut für Volkspädagogik (IVP) hat eine "Hitliste von Bezeichnungen junger Muslime für deutsche und andere Mitbürger" als wissenschaftliche Studie des Fachbereichs Migration und Sprachforschung herausgegeben. "Was für eine immense Bereicherung für unsere sonst so nüchterne Ausdrucksweise", würdigt Professor Hugendubel die Ergebnisse der Untersuchung als eine "migrationspolitische Sensation". Zwar seien die Resultate nicht neu, aber erst die Belege der Studie hätten die "fruchtbare Symbiose" zwischen islamisch geprägtem Jargon und dem "eher emotionslosen Reden" von Einheimischen und Nichtmuslimen deutlich werden lassen. Auffällig sei, dass viele Bezeichnungen um Sexualität und Ehre der Frauen kreisten, was  bei anderen Religionsgemeinschaften bzw. Ethnien vernachlässigt werde. Fantasievoll münde die Wahrnehmung anderer Kulturen und Religionen in "kreative Welten" und leiste somit einen erheblichen Beitrag zu Integration und Toleranz. Während äqivalente Bezeichnungen von Deutschen gegenüber Ausländern natürlich rassistisch seien, werde hier der "ganze Bogen semantisch-rhetorischer Möglichkeiten" positiv genutzt. Wer jetzt noch von "gefährlichen Parallelgesellschaften" spreche, verkenne entschieden das vorhandene "Projektionspotenzial der Realität für imaginationsgeleitete Weltanschauungen". Es könne nicht sein, was nicht sein dürfe, fügte der renovierte Sprachwissenschaftler hinzu. Der KA veröffentlicht die Top ten der Liste.

Prekariatswahlen geplant

Bald auch vor den Wahllokalen ? Lange
Schlangen vor einem Arbeitsamt (Foto:
Bundesarchiv, Lizenz: CC BY-SA 3.0 DE)
Berlin (vhs). Um der grassierenden Politikverdrossenheit und der daraus resultierenden niedrigen Wahlbeteiligung zu begegnen, haben alle Parteien im deutschen Bundestag eine "kleine Wahlrechtsreform" beschlossen. Danach wird bei Wahlen den Stimmberechtigten pro Kreuz eine Flasche Bier gereicht. Die als Durchführungsverordnung eingebrachte Initiative wurde mit großer Mehrheit beschlossen und soll insbesondere bildungsferne und wahlresistente Schichten aus dem sogenannten "Prekariat" erschließen und die Akzeptanz für demokratische Prozesse erhöhen. Dieses sozial schwache Milieu, das nach Ansicht von Sozialarbeitern einen "Hang zum Alkohol" nicht verleugnen könne und einen beträchtlichen Teil der Nichtwähler ausmacht, glaubt man mit der Kombination von Alkohol und Politik an die Wahlurnen zu bekommen. Schon bei den nächsten Bundestagswahlen soll damit begonnen werden. "Wir müssen den Begriff 'Wahllokal' endlich ernst nehmen", mahnt etwa FDP-Urgestein Rainer Brüderle an, der nach eigener Auskunft seit vielen Jahren ein "Nahverhältnis" zum Alkohol hat und immer gut damit gefahren sei. Dies war gerade auch dann der Fall, wenn der Liberale, der zuletzt wieder durch eine üble Beleidigung gegenüber einer unbescholtenen Bäckersfrau Schlagzeilen gemacht hatte (Wir berichteten), nach einer durchzechten Nacht aus einem Weinlokal an der heimischen Mosel stolperte und zu Fuß nicht mehr nach Hause gekommen wäre. Nicht zuletzt von der CSU wird diese Maßnahme begrüßt, da die Liaison von Alkohol und Politik in bayerischen Bierzelten eine landesübliche Tradition sei und sich seit Jahrzehnten bewährt habe.

Mittwoch, 21. Mai 2014

Meldungen (6)

Terroristen verklagen USA

Verkehrte Tasse mit verhasstem
Symbol, aus der Islamisten nicht
trinken (Foto: Richter/KA)
Kairo (Spinners). Sämtliche Terrororganisationen der arabischen Welt haben auf einem außerordentlichen Gipfeltreffen beschlossen, die Vereinigten Staaten von Amerika wegen "fortgesetztem Hindern an Massenmord, der Unterdrückung von Frauen und andersgläubigen Minderheiten und dem systematischen Aufbau von islamistischen Gottesstaaten" vor dem Internationalen Menschengerichtshof in Den Haag zu verklagen. Es könne nicht sein, dass diese "ehrenwerten Motive und Ziele" durch den "großen Satan" USA im Namen der Humanität ständig unterlaufen und durchkreuzt würden, teilte ein Sprecher von Al Kaida mit. Ganz oben auf einer Liste, die unter anderem verhinderte Steinigungen von Ehebrecherinnen, blockiertes lebendiges Begraben von Homosexuellen und unterbrochene Ausbildungslehrgänge für junge Sprengstoffattentäter im afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet enthält, steht die "fanatische Unterstützung" für zionistische Elemente und der damit einhergehende Aufschub der Vernichtung des Staates Israel seit 1948. Daher sei der Schritt, das Verhalten der westlichen Schutzmacht juristisch bzw. völkerrechtlich zu untersuchen, ohne Alternative. Am Rande des Treffens wurde bekannt, dass in diesem Jahr der Preis für die "fantasievollsten, hinterhältigsten und bestialischsten Massenmorde" wieder an Al Kaida und seine weltweiten Ableger geht. Abgeschlagen mussten sich Organisationen wie Hisbollah, Islamischer Dschihad oder Hamas mit den Plätzen begnügen.

Bundesverfassungsgericht bestätigt linkes Meinungsmonopol

Verfassungsgericht schafft
Klarheit In Sachen
Meinungsvielfalt
(Foto: BVG/PD)
Karlsruhe (naka). Das oberste Gericht hat ein wegweisendes Urteil gefällt, das endlich alle Unklarheiten im Zusammenhang mit der Meinungsfreiheit beseitigt. In der veröffentlichten Meinung darf ab sofort nur noch im Sinne der "linkspolitischen Korrektheit" vorgegangen werden. Das Monopol aus dem Jahre 1848 wurde ausdrücklich bestätigt und geht davon aus, dass insbesondere bei heiklen Themen wie Islam, USA, Israel oder schweren Straftaten die "Richtschnur" des Institutes für Volkspädagogik in Frankfurt am Main Berücksichtigung finden kann. Das IVP war 1968 gegründet worden, um der mit der Herausbildung einer eigenen Meinung teilweise hoffnungslos überforderten Bevölkerung eine Orientierung zu geben. Jahrzehntelang bewährt, bedeutete dies einerseits, dass jedwede grundsätzliche Kritik am Islam zu unterlassen bzw. mit dem Vorwurf des "Populismus" oder gar "Rassismus" zu belegen ist. Andererseits erlaubt und fordert der Kodex ausdrücklich "populistische Ansätze", wenn die Auffassungen kritisch bis feindlich gegenüber den USA und Israel sind. Schwerstkriminelle sind im Sinne des materialistischen Weltbildes als "Opfer der Verhältnisse" jenseits von Verantwortung oder Schuld einzustufen. Abweichende Einstellungen sind entschieden zu bekämpfen. Für Medien und Kritiker, die sich diesen Vorgaben nur widerwillig fügen, bleibt daher in Zukunft nur noch die Satire als letzte Ausflucht.

Wettbewerb von Autonomen für neue Hymne

"Nie wieder Deutschland": Chor von
autonomen Hasen beim Gesang
(Foto: Richter/KA)
Berlin (Antifa). Autonome Gruppen aus Kreuzberg wollen am 1. Mai 2015 einen mit internationaler Beteiligung stattfindenden Gesangswettbewerb ausrufen, der dem Findungsprozess für einen neuen Text der deutschen Nationalhymne dienen soll. Erste Vorschläge sind bereits über das LAK (Linksautonomes Kontaktbüro) bekanntgeworden. Dazu gehören Titel wie "Nie wieder Deutschland" oder "Deutschland verrecke". Der Text "Weg mit dem faschistischen Schweinestaat" wurde von der zuständigen Jury abgelehnt, da er auf die Melodie des Deutschlandliedes sehr schwer zu singen ist. Aus dem befreundeten Ausland kommen Varianten wie "USA, Völkermordzentrale, USA" oder "Tod und Hass dem Staate Israel" vom palästinensischen Chor der Versöhnung. Derlei Liedgut ist seit Jahrzehnten auch von Friedensdemonstrationen vertraut, wo sich entsprechende Gruppen mit Pazifisten mischen.

Wahlfälschung bei Landtagswahl in Bayern vermutet 
 
Unter dem bayerischen wappen geht
es nicht immer mit rechten Dingen zu
(Foto: Bayerisches Unterrichtsminis-
terium/PD)
Calau/München (naka). Die hauseigene Nachrichtenagentur des Kalauer Anzeigers hat durch ihre vorzüglichen Verbindungen zur bayerischen Staatskanzlei in Erfahrung gebracht, dass bei den letzten Landtagswahlen im Freistaat im Herbst eine nicht zu vernachlässigende Unregelmäßigkeit im Zuge der Stimmenauszählung erfolgt ist. Mancherorts wird bereits von "Wahlfälschung" gesprochen. Fakt ist, dass das offizielle Ergebnis der Regierungspartei von Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) von Stimmenauszählern der CSU aus dem Oberbayerischen nachträglich um mehr als 10% heruntergerechnet wurde. Diese Stimmen kamen der ewigen Oppositionspartei SPD zugute. Damit lautet das inoffizielle Endergebnis der beiden großen Parteien nach Berechnungen dieser Zeitung wie folgt: CSU 84%, SPD 12%. Die Resultate anderer Parteien sind hier zu vernachlässigen. "Dieser auf den ersten Blick eigenartig anmutende Fall von Benachteiligung der eigenen Partei sollte ob des unnatürlich hohen Wahlergebnisses der CSU den Eindruck von Wahlfälschung verwischen", glaubt der Politologe Dr. Alfons Kissenmayer. Der bekannte Wahlforscher Professor Dr. Hans Semmelhuber von der Forschungsgruppe Ahlen hält eine Wiederholung der Stimmenauszählung oder gar der Wahlen selbst für ausgeschlossen, da der "Betrug" auf Kosten der eigenen Partei und zugunsten der Opposition ging.

Wegen Stromausfall im Gefängnis konnten Insassen "Dschungelcamp" nicht sehen

Angehörige von Knastinsassen protes-
tieren gegen unzumutbare Verhältnisse
in Butzbach (Foto: Richter/KA) 
Butzbach (vhs). In der Justizvollzugsanstalt Butzbach in Hessen fiel, wie erst jetzt bekannt wurde, in der letzten Woche der Strom aus. Da der gesamte Gebäudekomplex der gut besuchten Haftanstalt betroffen war und mithin auch der Fernsehraum, verpassten zahlreiche Schwerverbrecher die beliebte Unterhaltungssendung "Dschungelcamp" aus Australien, bei der zur inneren Erbauung der Zuschauer Käfer und Reptilien aller Art verspeist werden. Obwohl sich der Gefängnisdirektor für die Panne entschuldigte und von "höherer Gewalt" sprach, ließen die Insassen ihrer Enttäuschung freien Lauf: "Ich habe mich so auf die Sendung gefreut", schluchzte etwa der zweifache Mörder Alex O. Schon sprechen täterorientierte Linksliberale von einem "handfesten Skandal". Es könne nicht sein, dass die Resozialisierungsmaßnahmen und das "bewährte Konzept des humanen Strafvollzuges" in unverantwortlicher Art und Weise zur Disposition gestellt würden, ließ sich die ehemalige Justizministerin Sabine Lauthauser-Schnarchenberger ins Vernehmen setzen. Ähnlich äußerte sich ein Sprecher der Grünen. Zudem wurde bekannt, dass im Fernsehzimmer des Etablissements nur zwei Geräte zur Verfügung stehen, was den Eindruck "unhaltbarer Zustände" in deutschen Strafanstalten nach Aussagen eines Angehörigen des einsitzenden Bankräubers Dieter H. bestärkt hätte. 

Kabarettist Nuhr verstößt gegen Ehrenkodex seiner Zunft     
 
Kabarettist Nuhr  (Foto: PD)
Düsseldorf (kb). Der deutsche Kabarettist Dieter Nuhr, der seit Jahren nicht ohne Erfolg auf Bühnen und im Fernsehen seiner Tätigkeit nachgeht, ist von der VLK (Vereinigung Linker Kabarettisten) gerügt worden. Ein Sprecher sprach davon, dass Nuhr in "unverantwortlicher Weise gegen den Ehrenkodex des deutschen Kabaretts und der politischen Satire" verstoßen habe. Wiederholt sei in den Programmen von Nuhr der Eindruck erweckt worden, die westliche Welt könne nicht für alle Probleme verantwortlich gemacht werden und sei gar nicht so schlimm. Anstatt sich intensiver mit den Konfliktursachen, die in dem ständigen Versagen der Demokratien und freiheitlichen Systeme lägen, zu befassen, gefalle sich der Kabarettist darin, sich mit dem Islam bzw. den islamistischen Terroristen mit Hilfe satirischer und sarkastischer Methoden kritisch auseinanderzusetzen. Selbst der Kommunismus werde nicht verschont und sogar mit "unappetitlichen Sachverhalten wie Diktatur und Massenmord" in Verbindung gebracht. Dies berühre das "gewachsene Selbstverständnis deutscher Kabarettisten" und könne so nicht weiter hingenommen werden. "Besonders perfide" mutete es an, dass Nuhr von der "irrigen Prämisse" ausginge, man könne die Welt und ihre satirisch-ironische Interpretation von einer auch nur in Teilen anderen Position als der einer linken wahrnehmen.

FC Bayern soll für fünf Jahre zum Meister ernannt werden

Steht vor weiteren fünf Meisterschaften:
Der FC Bayern München (Foto: PD) 
Frankfurt (sim). Kurz vor Beginn der Fußball-WM in Brasilien sorgen der DFB (Deutscher Fußball-Bund) und die DFL (Deutsche Fußball-Liga) für Aufsehen. DFB-Präsident Wolfgang Niersbach stellte auf einer Pressekonferenz den Plan vor, den amtierenden Titelträger FC Bayern München für die nächsten fünf Jahre im Voraus zum Deutschen Meister zu küren. Dieser ungewöhnliche Ansatz sei gewählt worden, um der Dominanz der Bayern in den letzten Jahren Rechnung zu tragen und auch den anderen Vereinen mittelfristig Planungssicherheit zu geben. Während die Vertreter des Nobelclubs von der Isar sofort Unterstützung signalisierten, reagierte die Mehrheit der Vereine verhalten positiv. Nur der Erzrivale Borussia Dortmund kann sich eine solche Entscheidung nicht vorstellen. "Dies setzt den Wettkampfgedanken und damit den Sinn des Leistungssports vollständig außer Kraft", zeigte sich BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke entsetzt. Sollte diese Maßnahme von den zuständigen Gremien der Bundesliga beschlossen werden, könnte zu Beginn der neuen Spielzeit die Übergabe der fünf Meisterschalen an die Mannschaft des FC Bayern bereits vollzogen werden. Aufgrund des immensen Vorsprunges der Münchner auf die Dortmunder war in der abgelaufenen Saison die Meisterschaftsfrage so früh wie nie zuvor beantwortet worden. Unter den Fans und in den Medien dürfte dieses Vorhaben jedoch noch sehr kontrovers diskutiert werden. Sollte der Kampf um die Meisterschale zumindest theoretisch weiter offengehalten werden, wären nervenaufreibende Anspannung und Ungewissheit nicht auszuschließen. Dafür aber birgt eine längerfristige Festlegung das Risiko, dass womöglich noch eine andere Mannschaft den Titel holt und dann keine Schale mehr zur Übergabe im Depot des DFB vorhanden ist. Beobachter rechnen daher während der WM mit schwierigen Debatten bei den Verantwortlichen.

Modellversuch: Fußgängerzonen als Bedürfnisanstalten

Warten sehnsüchtig auf die Hundeklos:
Vierbeiner in NRW (Foto: Richter/KA)
Düsseldorf (ww). Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen plant für das nächste Jahr in Zusammenarbeit mit Kommunen einen einzigartigen Modellversuch, der das Dienstleistungsangebot in den Fußgängerzonen der Innenstädte erhöhen soll. Das von alternativen Stadtplanern entworfene Konzept würde den raumordnungspolitischen Gegebenheiten im innerstädtischen Bereich eine völlig neue Note geben und aus den Geschäftsstraßen öffentliche Bedürfnisanstalten für Tiere und insbesondere für Hunde  machen. "Wir planen die zügige Umwandlung in Hundeklos, um ihren Herrchen und Frauchen die Gelegenheit zu einem ungestörten Einkauf oder gemütlichen Aufenthalt im Kaffee zu geben, während die Tiere in aller Ruhe ihr Geschäft erledigen können", freut sich Bürgermeister Karl-Heinz Strotenköter aus Wanne-Eickel. Neben seiner Stadt sind auch die Orte Castrop-Rauxel und Witten-Herdecke an dem Modellversuch beteiligt. Laut Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) ist eine Ausweitung auf ganz Nordrhein-Westfalen angedacht, wenn das Experiment gelingt und von der Bevölkerung angenommen wird. In der Praxis geht der Plan davon aus, dass breit angelegte, sandkastenähnliche Felder als Hundeklos fungieren und sich durch die Fußgängerzonen ziehen. Obdach- und Arbeitslose sollen als Pfleger der Freiluft-Toiletten dienen, womit das Vorhaben auch eine sozial- und arbeitsmarktpolitische Ebene besitzt. "Die zahlreichen Hundehalter sind als Kunden für die Geschäftsleute unverzichtbar", beschreibt Otto Hinterhaufen vom Verkehrsverein Castrop-Rauxel die touristische und kommerzielle Komponenten aufweisende Strategie. Der Umbau der Innenstädte kostet den Steuerzahler im Falle seiner Umsetzung gut 50 Millionen Euro. 

Abhöraffäre bestätigt Antiamerikaner: Sogar Ärzte und Handwerker, Hunde und Prostituierte für NSA tätig

Bericht von Mark Twain 
 
 

Sogar Hunde arbeiten für die NSA und
durchschnüffeln Akten (Foto: Richter/KA)
Washington. Der Skandal um die flächendeckende Überwachung von Bürgern durch den US-Geheimdienst NSA ist noch größer als ohnehin angenommen und nimmt mittlerweile absurde Züge an. Wie jetzt ehemalige Mitarbeiter aus den USA berichten, sind neben professionellen Mitarbeitern im großen Stil auch Laien aus anderen Berufsgruppen eingesetzt worden. So sollen unter anderem Ärzte, Lehrer, Elektriker und Handwerker jeder Art beschäftigt worden sein, um ihre jeweiligen Fähigkeiten in den Dienst der Sache zu stellen. Selbst Prostituierte und Hunde wurden eingespannt. Während Eric Snowden im Moskauer Exil weitere Enthüllungen ankündigt, bedanken sich notorisch amerikakritische Gruppen in Deutschland: "Endlich haben wir den Beweis, dass unser Antiamerikanismus immer berechtigt war", jubelt etwa der grüne Bundestagsabgeordnete Hans-Christian Ströbele. Ähnlich äußerten sich sogenannte linksliberale Intellektuelle, die sich vor Jahren selbst ernannt hatten. Die Linkspartei, die Kraft ihrer Geschichte ohnehin ein besonderes Maß an Glaubwürdigkeit in Sachen Bürgerrechte aufweist, ging noch einen Schritt weiter: "Die Amis sind an allem schuld und auch am Gegenteil davon", freut sich Parteivize Sahra Wagenknecht. Von Skandalen anderer Geheimdienste, etwa dem Anteil des ehemaligen KGB und eines gewissen Wladimir Putin (ehedem KGB) an der russischen Aggressionspolitik gegenüber der Ukraine oder den Unterdrückungsmaßnahmen im Iran und anderen Diktaturen,  war bis Redaktionsschluss nicht die Rede.

Sensationelles Angebot: Hamas bietet Israel Frieden für Existenz

Bericht von Lawrence von Arabien
 
Palästinensischer Friedens-
kämpfer (Foto: Manar al
 Zraiy, Lizenz
:CC BY-SA 3.0
Gaza-Stadt/Kairo. Unglaublich, aber wahr! Nach Jahrzehnten voller Spannungen und gewalttätiger Auseinandersetzungen rückt ein nicht mehr für möglich gehaltener Friede im Nahen Osten zwischen Juden und Arabern näher. Auf einer kurzfristig anberaumten Pressekonferenz machte die für ihre engagierte Sozialarbeit bekannte palästinensische  Organisation Hamas den Vertretern des Staates Israels ein schier unglaubliches Angebot, das mehr als nur Kompromissbereitschaft oder Großzügigkeit verrät. Der mit anderen Kräften der Palästinenser abgestimmte Friedensappell verspricht die vollständige und dauerhafte Einstellung aller paramilitärischen, von der westlichen Welt zum Teil als terroristische Akte missverstandenen Handlungen des Widerstandes gegen das jüdische Volk und sein seit 1948 bestehendes Staatswesen. Als Gegenleistung soll Israel auf seine Existenz verzichten und seine Bewohner auffordern, ins nahegelegene Meer zu gehen oder gleich ganz auszuwandern. Während israelkritische Stimmen in aller Welt die Vorschläge würdigten und zum Teil enthusiastisch begrüßten, reagierten westliche Regierungen zurückhaltend. Aus den USA und aus Israel selbst kamen überwiegend ablehnende Kommentare. Nun ist es an Tel Aviv und seinem Hauptverbündeten, sich dem ewigen Frieden in der Region zum Wohle aller Menschen nicht länger zu verschließen.

Samstag, 17. Mai 2014

Meldungen (5)

War die BRD eine Atommacht ?
Zwei Exemplare der gefährlichen Waffen
(Foto: Iryna Stevens, CC BY 2.0)

War Deutschland Atommacht ?

Brüssel (vhs). Noch ist es ein Gerücht, aber es könnte sich zu einer sicherheitspolitischen Sensation entwickeln. Mehrere Nachrichtenagenturen melden, dass die Bundesrepublik Deutschland in den 70er Jahren entgegen aller Beteuerungen und öffentlichen Erklärungen seitens der Bundesregierungen und Verteidigungsminister möglicherweise eine Atommacht war. Selbst die NATO-Verbündeten wussten demnach nichts davon. Die beiden zum atomaren Arsenal der Bundeswehr gehörenden Bomben soll die Schauspielerin Barbara Valentin unter ihrer Bluse versteckt haben. Inwieweit dieser Tatbestand als Teil der Abschreckungsstrategie die "Vorwärtsverteidigung" des westlichen Bündnisses unterstützte und welche verfassungsrechtlichen und politischen Dimensionen dahinterstehen könnten, bleibt fraglich. Ein Verstoß gegen den Atomwaffensperrvertrag scheint möglich. Nach Aussagen eines Nato-Generals in Brüssel seien die  "Atombusen" der Fassbinder-Darstellerin Valentin in jedem Falle geeignet gewesen, "im Falle eines Abwurfes eine mittelgroße Stadt in Schutt und Asche zu legen und keinen Stein auf dem anderen zu belassen". Weder Bundeskanzlerin Angela Merkel, Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen noch zuständige Stellen im Nato-Hauptquartier waren zu einer Stellungnahme bereit.

Bayern und Hessen drohen wegen Länderfinanzausgleich

Bayerische Staatskanzlei München
(Foto: Oliver Kurmis, Lizenz:
 CC BY-SA 2.0)
München (ww). Die Klage der bayerischen und hessischen Staatsregierungen gegen den als ungerecht empfundenen Länderfinanzausgleich vor dem Bundesverfassungsgericht könnte ernsthafte Folgen für das politische Klima und das föderale System in Deutschland haben. Die Ministerpräsidenten der "Geberländer", Seehofer und Buffet, kündigten im Falle eines Scheiterns drastische Maßnahmen bis hin zum Abbruch der Beziehungen zu den "Nehmerländern" an. Es könne nicht sein, dass die Werte, die im Süden der Republik erwirtschaftet würden, in Berlin oder im Saarland "verplempert" werden.


Cocker-Spaniel als Nazi beschuldigt

Ist dieser Cocker ein Nazi ?
(Foto: Chaojoker, Lizenz:
 CC BY-SA 3.0)
Münster (vhs). Ein Cocker-Spaniel namens Horst, der in weiten Teilen der Nachbarschaft als unbescholten galt, ist jetzt wegen Volksverhetzung und Beleidigung einer rassischen Minderheit angezeigt worden. Der 6jährige Rüde soll wiederholt einen Mischlingshund aus dem Haus von gegenüber ohne erkennbaren Anlass angegriffen und leicht am rechten Ohr verletzt haben Das vermeintliche Opfer war erst vor kurzem aus einem Tierasyl zugezogen. Der Besitzer des verdächtigten Vierbeiners, Bruno Hiller, verbat sich in Anwesenheit der Polizei die Anschuldigung gegen seinen Schützling. Horst sei bisher weder durch aggressives Verhalten noch durch Ablehnung anderer Rassen bzw. gemischtnationaler Artgenossen aufgefallen. Im Viertel machte das Gerücht die Runde, der Cocker sei ein Nazi. Inwieweit die braune Farbe seines Felles und sein tadelloser Stammbaum die Vorwürfe forciert oder gar hervorgerufen haben mögen, war vom ermittelnden Beamten nicht zu erfahren. Eine mögliche Prozesseröffnung ist im Fall einer Anklage für kommenden August anvisiert. 

Auf dem Kreuzberger Oranienplatz ist
immer für Spaß und Spiel gesorgt
(Foto: Alex 1011, CC By-SA 3.0)

Rechtsfreie Räume verteidigt

Berlin (Antifa). Die Bezirksbürgermeisterin Herrmann aus Kreuzberg/Friedrichshain hat die von ihr zugelassenen rechtsfreien Räume im Zusammenhang mit der langen Besetzung des Oranienplatzes durch Flüchtlinge noch einmal verteidigt. Vor wenigen Wochen war das Flüchtlingscamp nach langwierigen Verhandlungen von seinen Bewohnern geräumt worden und den Asylbewerbern eine neue Unterkunft zugewiesen worden, Arbeits- und Sozialsenatorin Kolat hatte dies als Erfolg der Berliner Politik bewertet. Herrmann bedankte sich jetzt auch ausdrücklich bei den linksradikalen "Unterstützern", die die Flüchtlinge und ihr rechtswidriges Verhalten, mit der Besetzung des öffentlichen Raumes ihren Forderungen nach Anerkennung Gehör zu verleihen, gegen mögliche Übergriffe der Polizei verteidigt hätten. Auch Drogendealern und gegen die Polizei mit Gewalt vorgehenden anderen Straftätern sei die "großzügige Lösung" zugute gekommen. "Hardlinern" wie Innensenator Frank Henkel (CDU) dagegen sei in ihrem Bemühen eine Absage erteilt worden, die öffentliche Ordnung wiederherzustellen.

Kopftücher gefordert    
 
Berlin (vhs). Die Vertreter der türkischen Gemeinde in der Hauptstadt mahnten für den Bezirk Neukölln eine zügige Umsetzung der sogenannten "Kopftuchverordnung" vom letzten Oktober an. In der von mehreren Migrantenverbänden und den migrationspolitischen Sprechern der linken Parteien im Abgeordnetenhaus verabschiedeten Resolution wird im Sinne des "sozialen Friedens" und einer "Anpassung an die gewachsenen Lebensverhältnisse" gefordert, dass die Frauen und Mädchen ab 6 Jahren in stark muslimisch geprägten Gebieten das Kopftuch anlegten. Dies sei zunächst noch freiwillig, in absehbarer Zeit aber müsse mit "sanftem Druck" und "Aufklärungsarbeit" dem immer noch "störrischen und widerspenstigen Verhalten" einer nicht unwesentlichen Anzahl von Personen entgegengewirkt werden.

Ausländer immer schlimmer

Berlin (auq). Migrationsforscher, Soziologen, Psychologen, Psychiater, Therapeuten, Sozialarbeiter und Lehrer schlagen Alarm: Immer mehr ausländische Jugendliche sind gewalttätig oder in anderer Form aufsässig und kommen ein ums andere Mal mit dem Gesetz in Konflikt. Ein Runder Tisch von Fachleuten aus der migrationstheoretischen Szene zählt die Probleme schonungslos auf: Schulkinder aus Liechtenstein und Luxemburg bezeichnen deutsche Lehrerinnen als "Schlampen", junge Männer aus dem skandinavischen Kulturkreis versammeln sich abends in ihren Vierteln und belästigen Mädchen und Frauen, jugendliche Franzosen und Spanier beleidigen Polizisten als "Nazis", osteuropäische Teenager nennen Angehörige anderer Religionen "Ungläubige".  Intoleranz und Hass auf westliche Werte herrschen unter jungen Vietnamesen vor und Eskimos im Teenageralter verkaufen Drogen bzw. ziehen in Banden umher. Auch bei Erwachsenen ist es kaum besser: Amerikaner und Australier belegen die Gänge der Sozialämter und beziehen Transferleistungen für ihre kinderreichen Familien, Inder sind besonders kriminell und brutal. Unter Schwarzafrikanern steigt die Quote für arrangierte Ehen und Ehrenmorde stündlich. Insgesamt geht der Trend hin zu sogenannten "Parallelgesellschaften" jenseits der deutschen Mehrheitsgemeinschaft. Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen und ziehe sich durch nahezu alle zugewanderten Ethnien. Glücklicherweise aber gebe es eine bestimmte Religionsgemeinschaft, die nicht unter diese Kategorie falle. Jeder wisse auch ohne Nennung dieser ethnischen Gruppen genau, wer gemeint sei, fügte ein Sprecher der "Initiative zum besseren Verständnis des Zusammenlebens unterschiedlicher Kulturen" hinzu.

Bruchhagen will ans Geld der Banken
(Foto: Steffen Ewald, CC BY-SA 3.0)

Eintracht Frankfurt will Bank enteignen lassen

Frankfurt (sim). Der Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt hat in Person seines Vorstandsvorsitzenden Heribert Bruchhagen von der Stadt die Enteignung einer großen Bank gefordert, um die finanzielle und sportliche Perspektive des Traditionsvereins aus der Bankenmetropole zu wahren. "Wir benötigen für die neue Spielzeit noch einen durchschlagskräftigen Stürmer und der kostet Geld, das wir nicht haben", beschreibt Manager Bruno Hübner das Dilemma. Der bisher nicht durch radikale bzw. sozialistische Haltungen aufgefallene Bruchhagen geht davon aus, dass ihm sämtliche Vereinsgremien mit seinem Vorschlag folgen und die verantwortlichen Personen der Politik dann zügig die entsprechenden Maßnahmen einleiten werden. Es gebe Signale aus der Politik, diese Schritte zum Wohl der Stadt und seiner Bürger anzugehen. Es müssten endlich der Finanzstandort Frankfurt und seine Potenziale für den Verein nutzbar gemacht werden. "Schauen sie sich doch die Etats anderer Clubs an", verweist der erfahrene Westfale auf die beträchtlichen Unterschiede zur Konkurrenz und bittet die Finanzinstitute der Mainmetropole um Verständnis. Die Verhandlungen mit der Stadt und den in Frage kommenden Geldinstituten sollen bis zum Beginn der neuen Saison abgeschlossen sein. Eintracht Frankfurt rechnet mit erheblichem Widerstand der Banken und hält langwierige juristische Auseinandersetzungen nicht für ausgeschlossen. Schließlich sei die Bundesrepublik ein Rechtsstaat und da seien Enteignungen nach dem Grundgesetz strikt an das Gemeinwohl gebunden. Zu Not, so heißt es inoffiziell, werde man sich auch mit einer kleineren Bank zufrieden geben. "Wenn alle Stricke reißen, nehmen wir auch eine Parkbank", fügt Aufsichtsratschef Wilhelm Bender hinzu.

Junge Union unterwegs wie Gott sie schuf

Fallingbostel (auq). Die Ortsgruppe Fallingbostel-Süd der Jungen Union Niedersachsen beabsichtigt im Falle eines erfolgreichen Abschneidens der CDU bei den Europawahlen am nächsten Sonntag eine ausgiebige Radtour durch die Lande. Als besondere Attraktion werden die gut 100 Mitglieder die Fahrt im Adams- bzw. Evakostüm absolvieren. Viele ältere CDU-Anhänger warnen vor zu großer Freizügigkeit, während etwa die ehemalige Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth das Vorhaben ausdrücklich begrüßte und nach Aussagen eines Parteifreundes damit "drohte", selbst an der Tour teilzunehmen.