Montag, 21. Juli 2014

Sittenskandal in KA-Redaktion!

Beim Fummeln erwischt: Zwei
Praktikanten (Foto: Richter/KA)
Calau (naka). In der Redaktion des renommierten und nach Auskunft von Chefredakteur Siegfried Richter "ansonsten über jeden moralischen Zweifel erhabenen" Kalauer Anzeiger hat es einen "handfesten Sittenskandal" gegeben. Als die nach Einschätzung zahlreicher Beobachter aus dem In- und Ausland nicht mehr länger zu verheimlichende "unappetitliche und anstößige Angelegenheit" vor den Augen der Weltöffentlichkeit nicht mehr zu leugnen war, traten die Verantwortlichen offenbar die "Flucht nach vorne" an. So hatte die New York Times schon vor Tagen von einer "Bombe in der deutschen Medienlandschaft" spekuliert, die hochzugehen drohe.  Richter gab zu Protokoll, dass die beiden seit einigen Monaten in verschiedenen Hilfs- und Handlangerdiensten für die Zeitung tätigen Praktikanten aus dem Bärental ein "Verhältnis heikelster Art" pflegten. Die offenkundig in den Bereich der Sexualität hineinreichende Affäre gehe schon einige Wochen und sei eine "grobe Verletzung von Sitte und Anstand". Die Bären wurden aufgefordert, ihre Beziehung unverzüglich zu beenden, sonst sei die Fortführung des Arbeitsverhältnisses nicht mehr zu gewährleisten. 

Fußball-Nationalismus eskaliert/Skandalvideo aufgetaucht

Bericht von Chefredakteur Siegfried Richter

Berlin. Der Skandal um das Fehlverhalten der deutschen Nationalmannschaft und beträchtlicher Teile ihrer Anhänger am letzten Dienstag nach dem Finalsieg gegen Argentinien hat deutlich schwerwiegendere Ausmaße angenommen, als es den ersten Eindrücken entsprach. Zwar war das Benehmen von Mannschaft und Fans schon kurz nach dem triumphalen Empfang in Berlin verschiedentlich beanstandet worden (wir berichteten), jedoch kommt erst Tage danach das volle Ausmaß der Geschehnisse ins Bewusstsein der Öffentlichkeit. Genauere Untersuchungen haben ergeben, dass die festgestellte Dimension von Nationalismus und Rassismus jedes Maß überstieg. Unserer Zeitung wurde jetzt anonym ein Video zugespielt, das die Ereignisse auf der Fanmeile vor dem Brandenburger Tor erstmals dokumentiert und wahrhaft Skandalöses zu Tage fördert. "Die Nummer eins der Welt sind wir", skandierte die Menge unverhohlen beim Betreten der Bühne durch die Spieler des neuen Weltmeisters. Historisch sensible Beobachter fragen jetzt zurecht: Ist es schon wieder soweit?

Skandalvideo von der Berliner Fanmeile:

 

Freitag, 18. Juli 2014

Feier des Weltmeisters auf Fanmeile von Rassismus-Skandal überschattet

 
Bericht von Chefredakteur Siegfried Richter
 
Nationalismus zur Schau getragen/Stolze Argentinier als "kriechende Gauchos" verspottet/Nach Döner- und Pinkelaffäre von Großkreutz vor WM nun Maß voll/Konsequenzen gefordert/Nationalismus anderer Länder ebenfalls gefährlich
 
Symbol für deutschen Nationalismus
und Militarismus: Schwarz-Rot-Gold
(Foto: Richter/KA)
Berlin. So eng können unbändige Freude, ausgelassene Stimmung und euphorische Begeisterung mit den dunkelsten Kapiteln unserer Geschichte einhergehen. Was als fröhliche Feier zum Empfang der deutschen Weltmeistermannschaft auf der Fanmeile am Brandenburger Tor begann und von nahezu einer halben Million Fußballfans aus dem gesamten Bundesgebiet begleitet wurde, entpuppte sich  als üble nationalistische Kampagne und rassistische Beleidigung gegen die im Endspiel von Rio de Janeiro unterlegenen Argentinier. Wachsame Medienvertreter deckten den Skandal auf, der sonst möglicherweise niemandem aufgefallen wäre. DFB-Präsident Wolfgang Niersbach beschwichtigt noch, ernsthafte Konsequenzen aber sind kaum noch zu verhindern.

Donnerstag, 17. Juli 2014

WM-Kommentar (2)

Von Max Merkel
 
Sonne, Strand, Weiber, Saufen. Wackelnde Hintern. Und ewig ist die Samba. Und dann haben die Deutschen auch noch den Titel gewonnen und die argentinischen Gauchos und die gesamte Fußballwelt erstaunt und auf die Plätze verwiesen. Diese Wochen hier in Brasilien waren himmlisch. Bevor wir Mitarbeiter vom Kalauer Anzeiger nun das Flugzeug nach Europa besteigen, besteigen wir noch einmal den Zuckerhut hier in Rio und die eine oder andere junge Dame gleich mit. Ach, verweile doch, du Augenblick, du bist so schön.
 
Wenn wir, d.h. ich als Gastkommentator, Franz Fass als Sportreporter und zum Schluss sogar noch der eingeflogene Herausgeber und Chefredakteur Siegfried Richter, nicht gerade besoffen oder in einem der netten Bordelle der idyllischen Armenviertel waren, sahen wir die Spiele. Tolles Turnier. Während die Fußballprofis ihre Bälle versenkten, versenkten wir unsere "Treffer" und waren im Delirium. Das Leben kann so herrlich sein, wenn die eigene Ehefrau fern und das Glück so nah ist.

WM-Meldungen (2)


KA brachte Nachricht vom WM-Sieg mit Verspätung

KA-Macher Richter bittet um
Entschuldigung (Foto: Richter/KA)
Rio de Janeiro (naka). Die angesehene Gazette Kalauer Anzeiger hat vom WM-Sieg der deutschen Fußball-Nationalmannschaft erst mit viertägiger Verspätung berichtet. Grund für die im harten Mediengeschäft "tödlich" zu nennende Verzögerung war nach Angaben der Redaktion die Tatsache, dass die drei KA-Mitarbeiter vor Ort vor Freude über den historischen Sieg der DFB-Auswahl "hackedicht, sternhagelvoll, stockbesoffen und voll wie 1000 Russen" waren. Der für die Endphase der WM eigens eingeflogene Herausgeber und Chefredakteur Siegfried Richter bittet im Namen der Zeitung für dieses "unprofessionelle und unverzeihliche Verhalten" um Entschuldigung. Gleichwohl sei das Benehmen, das ebenso Sportreporter Franz Fass und Gastkommentator Max Merkel einschloss, den "außergewöhnlichen Umständen geschuldet" und werde "mindestens für die nächsten vier Jahre so nicht wieder vorkommen".

Rauschende Ballnacht mit Suff, Koks und jeder Menge Weiber 
 
Rio de Janeiro (Spinners). Auf dem Festbankett der Fifa wurden nach dem berauschenden WM-Finale zahlreiche Prominente, Bekannte und Anverwandte gesichtet. Während die deutsche Delegation durch die separate Feier der Mannschaft und die Abwesenheit von Franz Beckenbauer von Reiner Calmund (schwergewichtiges Original) und Roberto Blanco (Terrorist der guten Laune mit kubanischem Migrationshintergrund) angeführt wurde, gaben sich darüber hinaus Weltstars wie Diego Armando Maradona, Cäsar Luis Menotti, Pele oder Prinz Koks die Klinke in die Hand bzw. ein gemütliches Stelldichein. Nachdem Calmund und Blanco ausgelassen und voll wie mehrere Haubitzen Lieder wie "Am Zuckerhut, am Zuckerhut, da geht's den Senioritas gut", "Es gibt kein Bier auf Hawaii" und "Mein Papagei isst keine harten Eier" zum Besten gaben und dabei für ihre feuchtfröhliche Darbietung deutschen Liedgutes begeistert gefeiert wurden, vernaschten sie auf der Toilette sämtlich anwesende Stewardessen und Hostessen jeden Alters und jedweder Couleur. Wie man aus Deutschland weiß, gibt es solch gewagte Einlagen sonst nur auf Weihnachtsfeiern des ruhmreichen FC Bayern München. Aber wie gesagt. Beckenbauer fehlte. Während der einstig weltbeste Fußballer Maradona nach eigenem Bekunden "eine Nase schnüffelte" (im Hintergrund lief vom Band gerade Falco und sein Lied "Mama, der Mann mit dem Koks ist da"), zog der alte "Kettenraucher" Menotti gerade an seiner 94. Zigarette des Tages und verkündete: "Argentinien hat mit mir als Trainer 1978 genial gespielt und gewonnen. Heute war es ... (bevor er weiterreden konnte, nahm ihm der ebenfalls anwesende argentinische Starspieler Lionel Messi das Mikrofon ab). Es entstand ein kurzes Durcheinander. "Chaos is in the house", verkündete ein zahnloser Rapper, den zunächst niemand erkannte, der sich aber später als Bushido zu erkennen gab. Der deutsch-arabische Integrationspreisgewinner beleidigte anschließend alle anwesenden Frauen und Männer geschlossen als "Schlampen und Hurensöhne" und zog dann weiter, um vor Hass auf alles zu zerspringen. Pele verkündete offiziell den "Austritt Brasiliens aus dem Kreis der ernstzunehmenden Fußballnationen".  "Eine jelungene Sache dat, isch bin janz us em Häusje", sprach der Rheinländer Calmund im Namen aller. Eine rauschende Ballnacht, die man so schnell nicht vergessen dürfte. Nachher schliefen alle mit- und übereinander zufrieden ein und träumten von was auch immer.

Hollywood von Schauspieltalenten bei WM begeistert

Rio de Janeiro (kb). Auch Berufszweige und Branchen, die sich normalerweise nicht mit dem Fußballsport beschäftigen, weilten in den letzten Wochen in Brasilien und wurden fündig. So berichteten mehrere Agenten großer Filmstudios aus dem kalifornischen Hollywood davon, zahlreiche neue Talente entdeckt zu haben. "Da sind ein paar tolle Schauspieler dabei, die wir unter Vertrag nehmen wollen und ganz groß rausbringen werden", freute sich Gary Doolittle von Universal. Besonders die südländischen Mannschaften seien hierfür ein großer Fundus, stellten die erfahrenen Filmleute klar. "Zunächst hat uns das vorzeitige Ausscheiden der Portugiesen und der Italiener enttäuscht, aber wir haben dann bei den Brasilianern noch ein paar hochtalentierte Leute gesichtet", schiebt Doolittle nach. In den nächsten Wochen sei mit der Verpflichtung einiger Fußballer für große Filmproduktionen zu rechnen. Geplant wird unter anderem mit Christiano Ronaldo als Kommissar in einem Krimi ("Sein größter Fall") und Neymar als Hauptdarstellerin in einem herzzerreißenden Teenie-Psychodrama ("Die Heulsuse des Jahrhunderts"). Letzteres wird flankiert von der gesamten brasilianischen Mannschaft. Der komplette italienische Kader wiederum spielt in einem komödienhaften Dracula-Remake die Statisten ("Wir wurden gebissen und finden das einfach nicht fair"). Die Hauptrolle in dem Streifen soll nach Auskunft einer Künstleragentur in Los Angeles angeblich ein aus Uruguay stammender Mann namens Suarez spielen, der in Fachkreisen als "Beißer" bezeichnet wird.

Unbekannter beansprucht Götze-Tor für sich

Phantombild des angeblichen
Torschützen (Foto: Richter/KA)
Calau (naka). Ein Unbekannter (siehe Foto) hat am Tag nach dem WM-Finale eine Anzeige auf einer Polizeiwache der brandenburgischen Kleinstadt aufgegeben. Angeblich will der Mann das entscheidende Tor zum 1:0-Sieg der deutschen Mannschaft gegen Argentinien selbst erzielt haben. Durch eine "fehlerhafte Berichterstattung sämtlicher Medien" sei der Eindruck entstanden, der Bayern-Spieler Mario Götze habe den Treffer erzielt. Vielmehr aber stünden ihm Ruhm, Ehre und Siegprämie zu. Die Anzeige richtet sich gegen alle Zeitungen, Fernseh- und Radiokanäle der Welt. Die Polizei versprach, der Anzeige nachzugehen, konnte dem Kläger aber keine großen Hoffnungen auf Erfolg machen. DFB und Fifa sind bereits eingeschaltet. Auffällig ist, dass die besagte Person erhebliche Ähnlichkeiten mit KA-Herausgeber und Chefredakteur Siegfried Richter hat, der in seiner Jugend für Hanau 93 und den VfR Kesselstadt aktiv war. Richter weist jedoch darauf hin, dass er mit dem Ansinnen nichts zu tun habe. "Ich schließe da jeden Zusammenhang mit meiner Person aus", unterstreicht der Zeitungsmacher.          

WM-Ticker (4)

+++ Selbst die Jesusstatue verneigt sich in Rio: Deutschland wird Weltmeister mit
        göttlichem Beistand +++
+++ Dopingverdacht ausgeräumt:  Götze setzt den "goldenen Schuss" beim 1:0 gegen
       Argentinien ganz ohne Drogen +++
+++ Argentinische Cowboys in Duell geschlagen: Gauchos verlieren wilde Schießerei
        und keiner holt den Sheriff +++
+++ Argentinischer Messi trotz Durcheinander in Abwehr zum besten Spieler des
        Turniers gewählt: Maradona hat von Entscheidung Nase voll +++
+++ Fifa-Boss Sepp Blatter tanzt auf Abschlussbankett der WM
        "Tango-Korrupti" +++

Hurra!!! Deutschland beherrscht wieder die Welt

Bericht von Chefredakteur Siegfried Richter
 
WM-Pokal (quer) endlich wieder in
deutscher Hand (Foto: Richter/KA) 
Rio de Janeiro. Deutschland hat mehrfach versucht, andere Völker zu vereinnahmen bzw. Europa und die Welt zu dominieren. Das ging, wie die Geschichte zu berichten weiß, nicht selten schief. Manchmal und vor allem einmal sogar gründlich schief. Nun aber beherrschen wir den Globus und werden dafür geliebt. Keiner hat mehr Angst vor uns, obwohl wir wieder wer sind. Und wer oder was sind wir? Fußballweltmeister im Jahre des Herrn 2014. In einem spannungsgeladenen und zum Teil hochklassigen Finale wurde am 13. Juli Argentinien mit 1:0 nach Verlängerung besiegt. Das goldene Tor erzielte Mario Götze in der 113. Minute. Damit wurden nicht nur die notorischen Pessimisten und "Meckerfritzen" im eigenen Land besiegt, sondern die Fußballfans in aller Welt begeistert. Früher wurden wir (nicht nur im Fußball) als "Maschine" gefürchtet, jetzt ob unserer mitreisenden Spielweise und dem Kombinationsfluss gefeiert. Die zahlreichen selbsternannten Experten und Opportunisten in Deutschland, die immer nur dem letzten Ergebnis hinterher hecheln und eine großartige Mannschaft und ihren tollen Trainer erst im Moment des Titelgewinns erkennen, jubeln jetzt natürlich am lautesten. Der Rest ist freudiger Rausch und echte Begeisterung. Selbst die Deutschen sind dazu fähig und entwickeln so etwas wie Stolz. Donnerwetter! Der Party in Rio folgte ein sensationeller Empfang der neuen Helden auf der Fanmeile. Man fasste sich an und hatte sich lieb. So geht es doch auch.   

Freitag, 11. Juli 2014

Sondermeldung: Deutsche haben Fußball neu erfunden

Oxford (sim). Nach dem unfassbaren 7:1-Kantersieg der deutschen Nationalmannschaft gegen Gastgeber Brasilien bei der Fußball-WM gehen Experten von einer neuen Zeitrechnung aus. So sprach Professor Gary Lineker, einziger Lehrstuhlinhaber für Fußball, von der Sportwissenschaftlichen Fakultät der altehrwürdigen Universität Oxford von einer "Neuerfindung des Fußballs". Der renommierte Wissenschaftler hatte schon vor Jahren in aufwendigen Experimenten und Untersuchungen nachgewiesen und per Definition festgelegt, dass "der Fußball ein Spiel von 22 Männern ist, bei dem am Ende immer die Deutschen gewinnen". Nun stellte er nach dem Triumph Deutschlands gegen Brasilien im Halbfinale fest: "Mit dem heutigen Tage, dem 8. Juli 2014, hat die Geschichte des Fußballsports eine neue Dimension erreicht. Die Deutschen haben das von uns stolzen Engländern im 19. Jahrhundert erfundene Spiel neu erfunden." Damit treten die Engländer, die als "Mutterland" des Fußballs überragende Verdienste um Erfindung und Verbreitung der beliebtesten Sportart der Welt haben, das Spiel mit dem runden Leder nunmehr an Deutschland ab. "Die haben uns unser Spiel gestohlen", gab auch England-Star Wayne Rooney von Manchester United verwundert zu. Ähnlich äußerten sich etwa Bobby Charlton und Geoffrey Hurst, zwei Ikonen der englischen Weltmeistermannschaft von 1966. DFB-Präsident Wofgang Niesbach bedankte sich in einer ersten Stellungnahme für die "großartige Geste der Engländer", die sich wieder einmal als "Gentlemen und faire Verlierer" erwiesen hätten.  

Naturkatastrophe bedroht WM: Teutonischer Orkan tobt über Brasilien

Bericht von Franz Fass und Max Merkel

Naturkatastrophe richtet unermesslichen Schaden in brasilianischer Abwehr an/Deutschland siegt 7:1/Sambatänzerin und Maradona nicht spielberechtigt/Finale Deutschland gegen Argentinien

So wie hier sah es nach dem Orkan in
ganz Brasilien aus: Eingefallene Häuser
und Zerstörung allenthalben
(Foto: Richter/KA)
Rio de Janeiro. Die Meteorologen hatten es vorausgesagt, aber die Eingeborenen hatten alle Warnungen in den Wind geschlagen. So traf sie nun der von Deutschland kommende Orkan ungeschützt und mit voller Wucht und hinterließ eine einzige Spur der Verwüstung. Häuser wurden mitgerissen, der mächtige Amazonas trat über seine Ufer, Autos wirbelten wie Lametta kurz vor Heiligabend durch die Luft. Selbst die Spitze des Zuckerhutes in Rio bog sich nach unten und brach wie von Geisterhand gelenkt direkt vor dem Fußballstadion von Belo Horizonte ab. Dort brach dann ein Sturm los, den die Welt noch nicht erlebt hatte.


Montag, 7. Juli 2014

Riesenstreit mit Südamerikanern vor WM-Halbfinale

Bericht von unserem Ressortchef Sport Franz Fass
 
Brasilien will gegen Deutschland Sambatänzerin einsetzen/Argentinien plant Maradona-Comeback/Fifa prüft/Löw und van Gaal aufgebracht/Beweihräucherung der Südländer geht weiter
 
Auch ein schöner Rücken
kann entzücken: Samba-
Tänzerin (von hinten) als
Geheimwaffe (Foto: PD)
Rio de Janeiro. Vor den beiden von der Fußballwelt mit Spannung erwarteten Halbfinalspielen der Weltmeisterschaft in Brasilien hat sich ein stündlich schärfer geführter Streit zwischen den südamerikanischen Mannschaften, ihren europäischen Gegnern sowie der Fifa entwickelt. "Die Sache steht kurz vor der Ejakulation", befürchtet der durch seine saubere Amtsführung allseits beliebte Präsident des Weltfußballverbandes, Sepp Blatter. Möglicherweise müsse sogar noch eine Blauhelmtruppe der Uno zur Schlichtung der zerstrittenen Lager geschickt werden, fügt der Schweizer hinzu. Was war passiert? Um ihren einen wesentlich stärkeren Eindruck machenden Gegnern aus der Alten Welt erfolgreich zu begegnen, wollen die Brasilianer und Argentinier zu umstrittenen und bisher nicht dagewesenen Methoden greifen. Während die Gastgeber gegen Deutschland den Ausfall von Wunderstürmer Neymar mit dem Einsatz einer Sambatänzerin im Sturm wettmachen wollen, planen die Argentinier gegen die Niederlande die Rückkehr von Superstar Diego Maradona ins Mittelfeld. Die Fifa prüft derzeit die Berechtigung entsprechender Anträge. DFB-Trainer Jogi Löw und Hollands Bondscoach Louis van Gaal dagegen sind empört.

Donnerstag, 3. Juli 2014

Amerikahasser atmen auf: USA im Achtelfinale ausgeschieden

Bericht von unserem Chefredakteur Siegfried Richter
 
Verhasstes Symbol der Freiheit:
Stars and Stripes (Foto: PD)
Berlin/Washington. Wie Washington Post und New York Times übereinstimmend berichten, ist das Ausscheiden der vom früheren Bundestrainer Jürgen Klinsmann betreuten US-Nationalmannschaft bei der Fußball-WM in Brasilien gegen Belgien in der Verlängerung (1:2) von Antiamerikanern und Amerikahassern weltweit mit großer Erleichterung aufgenommen worden. In die ekstatische Freude gerade in der muslimischen Welt mischte sich gleichwohl auch Enttäuschung darüber, dass sich die US-Boys so tapfer geschlagen und eine regelrechte Welle der Begeisterung im eigenen Land und der Sympathie auch darüber hinaus losgetreten hatten. "Jetzt ist der Griff der imperialistischen Supermacht nach der letzten Domäne Europas, dem Fußball, zwar gestoppt aber nicht für alle Zeit aufgehalten", hieß es in einer von zahlreichen prominenten deutschen Berufskritikern Amerikas unterzeichneten Resolution. Insbesondere im sogenannten "linksliberalen Lager" machte sich daher neben Genugtuung und Häme durchaus auch die Befürchtung breit, es könne bei der nächsten WM "noch schlimmer" kommen.

Angeschlagene deutsche Mannschaft wehrt sich gegen Kritik

Rio de Janeiro (sim). Das Lager der deutschen Nationalmannschaft gleicht nach dem dramatischen Sieg gegen Algerien in der Verlängerung des Achtelfinales (2:1) und vor dem Viertelfinale gegen Frankreich einem Feldlazarett. Zwar sind die zuletzt geschwächten Hummels und Podolski wieder wohlauf, dafür aber sind gleich 7 Spieler erkältet, Mertesacker ist ob seiner Fehler im letzten Spiel laut Aussage eines Psychiaters "völlig mit den Nerven runter" und überhaupt sind alle Truppenteile angeschlagen: "Wir haben trotz der Schwächen im Verlaufe des Spiels über Kampf zu unserem Spiel gefunden und am Ende verdient gewonnen", kann Bundestrainer Jogi Löw die teils harsche Kritik in den deutschen Medien und von den Fans nicht verstehen.

Das Gefängnis-Tagebuch des Uli Hoeneß (2)

Aufzeichnungen von Uli Hoeneß aus der Haftanstalt Landsberg/Lech
(Auszüge)

"Ich bin begeistert von der WM-Stimmung hier drin"

(1. Juli 2014)

WM-Ticker (3)


+++ Millionen deutscher Frauen beschimpfen ihre Männer: Sexuelle Flaute
        nach Weiterkommen gegen Algerien setzt sich fort/DFB-Team soll
        endlich gehen, damit sie wieder einmal kommen/Männer beharren auf
        Priorität des Fußballs vor Sex +++
+++ Nach eklatanten Fehlern in der Defensive gegen Algerien: Deutscher
        Abwehrchef Canaris steht vor Ablösung +++
+++ Nach ehrenwertem Ausscheiden der Klinsmann-Schützlinge und
        Begeisterung für Soccer in den USA: Footballer und Basketballer fordern
        Verbot der neuen Konkurrenz/Rodman und Johnson wundern
         sich nur noch +++
+++ Sensationeller Tim Howard: US-Torwart wächst während des Spieles gegen
        Belgien (über sich hinaus) +++
+++ Nach gutem Spiel gegen leidenschaftliche Amerikaner: Belgien jetzt offiziell
        zum Geheimfavoriten gekürt +++

Freitag, 27. Juni 2014

WM-Kommentar (1)

Von Max Merkel
 
Max Merkel (Foto: Ron
Kroon, Anefo, Nationaal
Archief, Lizenz
: CC BY-SA 3.0) 
Sonne, Strand, Tore und nackte Weiber! Und all das mitten im brasilianischen Winter. Hier ist es einfach herrlich. Ich habe die schönste Zeit meines Lebens. Könnte es nicht immer so sein. Warmes Wetter und billiger Sex. Und freie Bahn für uns Männer. Meine Gattin Angela ist ja nach dem ersten Spiel der Deutschen gleich wieder abgedüst. Glück muss man haben.
 
Gespielt wurde natürlich auch. Nach Abschluss der Gruppenspiele muss man sagen: Schöne Spiele und offensiver Fußball. Tolle Stimmung auf den Rängen. Na ja, die Brasilianer und Argentinier spielen tröge und haben bis auf Neymar und Messi wenig zu bieten. Dafür gibt es aber Samba und Pele, Tango und einen Maradona voller Drogen. Und die kleineren lateinamerikanischen Nationen treten wie Armeen auf, die endlich auch einmal einen Krieg gewinnen wollen. Power und Herz. Die Europäer sind mit dem Ausscheiden von Spanien, England und Italien arg gebeutelt. Jetzt streiten die sich um die besten Plätze an den Stränden der Costa Brava, während wir Deutsche (obwohl ich seit 1945 ja wieder Österreicher bin) gut dabei sind.

Rentner erleidet Hörsturz durch eigenen Furz

Bericht von Eddie Constantin

Rentner mit Horsturz (Foto: Holger Noß,
Lizenz: CC BY-SA 2.5)
Paris. Es gibt Sachen im Leben, die man nicht für möglich hält, die aber dennoch passieren. Im Pariser Vorort St. Denis hat der 78jährige Rentner und frühere Postkartenverkäufer Georges Mustard (84) nach Auskunft eines behandelnden Arztes der Hals-Nasen-Ohren-Klinik in St. Germain einen kapitalen Hörsturz erlitten. Nachdem ihm, nach eigenen Angaben "versehentlich", ein landläufig als "Pubs" bezeichnetes Ablassen von Körpergasen entfahren war, taumelte der Weltkriegsteilnehmer benommen umher und musste von seiner Ehefrau gestützt werden. Obwohl der Senior mittlerweile außer Lebensgefahr ist, wollen die Ärzte noch keine Entwarnung geben und Mustard in den nächsten Tagen in der Klinik unter Beobachtung halten.

Mittwoch, 25. Juni 2014

WM-Ticker (2)

+++ Favoritensterben geht weiter: Nach Spanien und England
        auch Italien raus/Beerdigungsinstitute jubeln +++
+++ Deutscher Sturm für USA gerüstet: Gerd Müller (3 Tore gegen
        Portugal) und Miroslav Klose (1 Tor gegen Ghana)  kämpfen
        um Torjägerkrone des DFB +++
+++ Grund für Ausscheiden Englands gefunden: Wayne Rooney
        verschoss sein Pulver vor Spielen bei 63jähriger Prostituierter ++
+++ Der Todesbiss des Suarez:  Italiener von Uruguay weggebissen/
       Torjäger Suarez soll bei Remake von Dracula in Hollywood
       Hauptrolle spielen +++
+++ Größter Witz seit Erfindung der Lachmaschine: Italiener
        beschweren sich über mangelnde Fairness des Gegners +++

Dienstag, 24. Juni 2014

Großes KA-Gewinnspiel

Tippen Sie Ihr eigenes Geburtsdatum!
Schicken Sie Ihre Antwort per Brieftaube an uns.
Wir werten die Zuschriften aus und lassen
unseren Werbepartner Oswald Kolle
 dann aus der Tombola ziehen.
1. Preis: Eine Nacht mit einer der beiden Kessler-Zwillinge
2. Preis: Ein Kuss von unserer Putzfrau Ursula Kuczinski
3. Preis: Ein feuchter Händedruck von KA-Macher Siegfried Richter
Oswald Kolle: "Ich lese den Kalauer Anzeiger,
                         weil ich ein kluger Kopf bin"
KA-KA-KA-KA-KA-KA-KA-KA-KA-KA-KA-KA-KA-KA

WM-Meldungen (1)

Aufstand in England: Fans belagern Parlamentsgebäude

Belagert von Fans: Londoner
Parlament (Foto: PD)
London (Spinners). In der britischen Hauptstadt ist nach dem blamablen Ausscheiden der "Three Lions" bei der Fußball-WM ein Orkan losgebrochen. Kaum war die entscheidende Niederlage gegen Uruquay amtlich, stürmten Zehntausende völlig frustrierter Anhänger Teile der Innenstadt und belagerten anschließend das altehrwürdige Parlamentsgebäude im Regierungsbezirk Whitehall. Polizisten und Sondereinsatzgruppen hatten alle Mühe, die aufgebrachte Menge davon abzuhalten, das Gebäude, als "Mutter des Parlamentarismus" bekannt, zu stürmen. "Wir wollen unseren englischen Fußball zurück", skandierten die verzweifelten Menschen. Nach Verhandlungen einer Abordnung der Fans mit einem Vertreter des Unterhauses wurde eine Petition, per Internet von mehr als 30 Millionen Staatsbürgern der englischen Krone unterschrieben, übergeben. Darin wird die Regierung ihrer Majestät aufgefordert, eine Gesetzesinitiative im Parlament einzubringen, die die "Wiederherstellung der englischen Ehre und Tradition als Mutterland des Fußballs" betreibt. Dem Ansehen des Landes sei "schwerster Schaden" zugefügt worden. Während die aus allen Teilen des Landes angereisten Teilnehmer der Demonstration, die nicht angemeldet und dennoch von den Behörden letzten Endes geduldet worden war, wieder abzogen, sicherte Premierminister David Cameron im Rahmen eines Interviews mit der BBC eine "gewissenhafte Prüfung" des Anliegens zu. Zu den konkreten Forderungen der sich aus Fans großer Traditionsvereine wie Manchester United oder dem FC Liverpool zusammensetzenden Protestbewegung gehören unter anderem die Absetzung des Trainers Roy Hodgson, eine bessere Nachwuchsarbeit und eine Sperrklausel für Ausländer in der Premier League. Auch wurde die Regierung aufgefordert, sich bei der Fifa für eine Abschaffung des Elfmeterschießens bei künftigen Weltmeisterschaften einzusetzen. Es könne nicht sein, wie bei vergangenen Turnieren immer wieder geschehen, dass England als "Erfinder des Fußballs" durch "solcherlei unsinnige Regelungen" von dem ihm "natürlicherweise zustehenden Erfolg" abgehalten werde. Der englische Fußballverband FA (Football Association) wollte sich zu den Vorkommnissen nicht äußern.     

Fußballstar Ronaldo an Fallsucht erkrankt
 
Namensgeber der
Fallsucht: Schwalben
(Foto: PD)
Manaus (sim). Bei dem potugiesischen Ausnahmefußballer Christiano Ronaldo von Real Madrid ist bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien nach Aussage eines Fachmediziners ein Ausbruch akuter Fallsucht diagnostiziert worden. Diese  insbesondere bei Stürmern aus dem südeuropäischen Raum anzutreffende und weit verbreitete Krankheit macht sich in aller Regel immer dann bemerkbar, wenn sich die betreffenden Spieler im gegnerischen Strafraum befinden. Ganz Portugal ist geschockt. Schon im Gruppenspiel gegen die sehr starken Amerikaner, als erst in der 95. Minute der glückliche Ausgleich fiel, wirkte Ronaldo saft- und kraftlos. Nach Information eines Insiders ist der Umstand, dass der schöne Superstar in Strafraumnähe immer schwächer wird und sich dann nur mit größter Mühe und letztem Einsatz noch in den 16-m-Raum der anderen Mannschaft retten kann, in seiner Karriere immer wieder einmal vorgekommen. Neben den Portugiesen sind von dieser rätselhaften "Seuche", wie es manche nennen, auch die Italiener regelmäßig betroffen. "Gute Besserung", wünschte der englische Stürmer und Intimus von Ronaldo, Wayne Rooney, dem sensiblen Südländer für die Zukunft alles Gute. "Dem kann man sich nur anschließen", fügte KA-Chefredakteur Siegfried Richter hinzu. 
 
Calmund randalierte im Bordell
 
Calmund kurz vor seiner Verhaftung
(Foto: Udo Grimberg, Lizenz:
CC BY-SA 3.0)
Rio de Janeiro (sim). Der in Deutschland beliebte und als Original des Fußballs bekannte Reiner Calmund, ehemaliger Manager von Bayer 04 Leverkusen, hat nach dem 2:2 der deutschen Nationalmannschaft gegen Ghana in einem stadtbekannten Freudenhaus um sich geschlagen und mit Biergläsern geworfen. Erst die herbeieilende Polizei konnte den laut Einsatzleitung "hoffnungslos betrunkenen und schwergewichtigen Mann" überwältigen und in eine Ausnüchterungszelle schaffen. Der als gutmütige rheinische Frohnatur geltende Calmund habe sich, wie er tags darauf bekannte, über die Fehler in der deutschen Abwehr und den Punktverlust gegen Ghana dermaßen geärgert, dass er sich und seine Nerven nicht mehr unter Kontrolle gehabt und "Haus und Hof vergessen" hätte. Der Sachschaden in dem renommierten Bordell belief sich nach Aussage einer Angestellten auf mehrere tausend Dollar. Es seien Spiegel, zwei Stühle und ein dicker Marmortisch "zu Bruch gegangen". Calmund, der mittlerweile auf Kaution frei ist und einem Strafverfahren wegen Sachbeschädigung entgegensieht, muss nun noch seiner treuen Ehefrau im fernen Deutschland erklären, was er überhaupt in dem Etablissement gewollt hat. Der umtriebige Kölner war zuletzt dadurch aufgefallen, dass er in einem Restaurant kurz hinterm Zuckerhut verschwunden und tagelang verschollen war.
 
Merkel vor Spiel Deutschland gegen USA kurzfristig zu Konsultationen im Weißen Haus
 
Obama mit seinen Mitarbeitern vor dem
Gespräch mit Merkel (Foto: White
House/PD)
Recife (sim). Vor dem mit Spannung erwarteten Duell zwischen Deutschland und den USA, das wegweisend für den Einzug ins Achtelfinale sein wird und in dem beide Seiten im Falle eines Unentschiedens das Weiterkommen sichern können, sind US-Präsident Barack Obama und die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel kurzfristig in Washington zu einem Gespräch unter vier Augen zusammengetroffen. Nach Aussagen eines Sprechers des Präsidenten habe die Zusammenkunft im Oval Office stattgefunden und sei von persönlichem Wohlwollen und einer freundschaftlichen Atmosphäre geprägt gewesen. Erörtert wurde demnach die Frage, wie die durch die NSA-Abhöraffäre noch etwas belastete Beziehung zwischen den beiden Staaten "kurzfristig wieder auf eine traditionell sehr gute Ebene geführt" werden könne. Gerüchte, wonach die beiden Regierungschefs für das anstehende Fußballspiel einen "Nicht-Angriffspakt" vereinbart hätten, wollte das Weiße Haus nicht bestätigen. Ebenso gab es keine offizielle Stellungnahme zu der sich hartnäckig haltenden Vermutung unter Journalisten der amerikanischen Hauptstadt, dass noch in der gleichen Nacht Obama mit US-Trainer Jürgen Klinsmann sowie Merkel mit dem deutschen Trainer Jogi Löw Telefongespräche geführt haben sollen. Angeblich seien in "unmissverständlicher Sprache" Anweisungen gegeben worden.

Sexualwissenschaftler sehen viele Höhepunkte bei WM

Oxford (vhs). Führende Wissenschaftler des Institutes für Sexualwissenschaften der Universität  Oxford haben im Rahmen des Projektes "Die Triebhaftigkeit bei Profifußballern am Beginn des 21. Jahrhunderts und ihr Nutzen für die Fortpflanzung der Menschheit" zahlreiche Höhepunkte in den bisherigen Spielen der Weltmeisterschaft festgestellt. Teilweise soll es sogar zu mehreren Höhepunkten in einzelnen Spielen gekommen sein. Schon der Begriff "Gruppenspiele" verweise darauf, dass Formen der Sexualität zunehmend wieder als Gemeinschaftserlebnis begriffen und damit der in den letzten Jahren ausgeprägten Vereinzelung des Menschen auf Kosten seiner Sexualität entgegenwirken würden. So seien im bisherigen Verlauf der Vorrunde mindestens 246 Höhepunkte registriert und wissenschaftlich nachgewiesen worden, was einer Quote von etwa 5 Höhepunkten pro Spiel entspricht. Bei einigen Spielen habe die Quote sogar innerhalb weniger Minuten erhöht werden können, was biologisch durchaus beachtlich sei. Allgemein herrsche ob der offensiven Spielweise und der vielen Tore eine sehr gute Stimmung unter den Spielern und Zuschauern, was auch durch zahlreiche Umarmungen auf dem Spielfeld und außerhalb des Spielfeldes zum Ausdruck gebracht werde. Dieser Umstand könne die Bereitschaft der Menschheit zur Fortpflanzung seiner Art angesichts der Bedeutung des Fußballs weltweit nur heben und ein "Klima der Fruchtbarkeit" verstärken, führte Professor James Felacio als renommierter Vertreter seiner Zunft aus.

                

Donnerstag, 19. Juni 2014

Religiöse Eingebung oder Naturerscheinung ? Jesus in Rio gesichtet/Pele glaubt jetzt an WM-Titel

Erscheinung hoch über Rio: Jesus Christus (Foto: PD)
Rio de Janeiro (sim). Sensation oder Fata Morgana ? Realität oder Phantasie ? Wie übereinstimmend und jeweils exklusiv mehrere Nachrichtenagenturen melden, soll Jesus Christus auf einem Berg hoch über der Stadt gesehen worden sein. Die Begebenheit muss sich am letzten Wochenende zugetragen haben, wurde jedoch erst jetzt publik. "Wir bekommen öfters Schilderungen solcher Phänomene herein, besonders von sehr religiös eingestellten Menschen", winkt der örtliche Polizeichef Vasco da Gama ab. Da unserer Redaktion jedoch inzwischen ein Bild (siehe Foto) zugespielt worden ist, das die Aussagen verschiedener Zeugen scheinbar belegt, kamen die Behörden um eine Veröffentlichung der Angelegenheit nicht herum. Von den etwa 6 Millionen Einwohnern der Millionenmetropole an Zuckerhut und Copacabana schwören nach Auskunft eines städtischen Bediensteten mehr als 5 Millionen, den von Christen als "Gottes Sohn" verehrten und laut Bibel in Jerusalem gekreuzigten Jesus Christus gesehen und erkannt zu haben. Während sich nicht wenige Menschen bereits auf die "Wiederkunft Christi" vorbereiten, streiten Theologen und Naturwissenschaftler darüber, ob es sich hierbei um religiöse Eingebung oder um ein Naturereignis handeln könnte. Der Theologe Pele glaubt daran, dass Gott den Brasilianern den Titel bei der Fußball-WM schenken wird.

Sieg der USA gegen Ghana mit Unterstützung der NSA

Jürgen Klinsmann nutzt alle Mittel für
den Erfolg der US-Boys (Foto: Nathan
Forget, Lizenz: CC BY-SA 2.0)
Fortaleza (sim). Der eindrucksvolle Sieg der Vereinigten Staaten bei der Fußball-WM in Brasilien gegen Ghana ist nach Aussagen des US-Trainers Jürgen Klinsmann mit Hilfe der NSA (National Security Agency) zustande gekommen. "Wir nutzen den geheimdienstlichen Apparat der Weltmacht regelmäßig, um unsere künftigen Gegner vor den Spielen intensiv auszuforschen", gibt der ehemalige Trainer der deutschen Nationalmannschaft unumwunden zu. Insbesondere was die taktische Ausrichtung der gegnerischen Mannschaften anbelangt, ermögliche diese Methode aufschlussreiche und wertvolle Erkenntnisse und sei überdies ein "offenes Geheimnis". Zweifelsohne dürfte dieser Umstand der ohnehin in Deutschland sehr heftig geführten Diskussion um das massenhafte Ausspähen von Daten durch die USA neue Nahrung geben, zumal in der nächsten Woche die Schützlinge von Klinsmann gegen die DFB-Auswahl anzutreten haben. Angeblich soll im Quartier der deutschen Mannschaft in der Kabine bereits eine Wanze entdeckt worden sein.

Dienstag, 17. Juni 2014

Das Gefängnis-Tagebuch des Uli Hoeneß (1)

 
Aufzeichnungen von Uli Hoeneß aus der Haftanstalt Landsberg/Lech
(Auszüge)
 
"Eine Zumutung, dass ich überhaupt hier bin"
 
(Der erste Tag)

Schock für die Welt: Fußball-WM beginnt mit Massenhinrichtungen!

Bericht von Franz Fass und Max Merkel

Blick auf Rio de Janeiro. Doch der
schöne Schein trügt. Auch hier haben
während der WM Hinrichtungen
stattgefunden (Foto: James G. Homes)
Rio de Janeiro. Die ersten Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien waren gespielt und die Veranstalter standen kurz davor, ein positives Fazit der ersten fünf Tage zu ziehen: Attraktive Spiele mit vielen Toren, volle Stadien und ausgelassene Stimmung. Nur ein paar unverbesserliche Nörgler und Meckerfritzen wiesen auf Proteste gegen angebliche soziale Missstände im Land der Samba hin.  Auch im deutschen Lager herrschten nach dem tollen Auftakt mit dem 4:0-Sieg gegen Portugal zunächst noch, obwohl schon das Dunkel der Nacht hereingebrochen war, Eitelkeit und Sonnenschein. Was aber heute morgen im Rahmen einer Pressekonferenz von Amnesty International mitgeteilt wurde, schockt nicht nur die Fußballwelt: Bei nahezu allen bisher ausgetragenen Spielen soll es zu massenhaften Hinrichtungen gekommen sein. "Bei den Spielen sind Hunderte von Bällen geköpft worden", verkündete ein Sprecher der weltweit angesehenen Menschenrechtsorganisation schier Unglaubliches. Obwohl die Begegnungen via TV in jeden Winkel der Erde übertragen werden und neben den vielen Journalisten jeweils Zehntausende von Zuschauern aus aller Welt anwesend waren, sind diese skandalösen und durch nichts zu rechtfertigenden Vorkommnisse scheinbar nur einer Handvoll von Amnesty-Mitarbeitern aufgefallen.

Montag, 16. Juni 2014

WM-Ticker (1)

+++ Antrag auf Teilnahme abgelehnt: Fifa lässt Türkei trotz nicht erfolgter
        Qualifikation nicht mitspielen/Erdogan spricht von Brüskierung aller
        Muslime +++
+++ Schock für Jogi Löw vor dem Portugal-Spiel: Beckenbauer von
        Fifa wegen Korruptionsverdachtes gesperrt/Seeler nachnominiert +++
+++ Pinkelaffäre beim DFB geht weiter: Spieler Großkreutz erneut beim
       Wasserlassen in Hotellobby erwischt/Deutsches Quartier evakuiert +++
+++ Aufregung in deutscher Delegation: Rainer Calmund in Restaurant
        verschollen +++
+++ US-Trainer Klinsmann gibt zu: Haben Gruppengegner von NSA
        überwachen lassen/Wertvolle Erkenntnisse gewonnen/Wanze in
        deutscher Kabine entdeckt/Opposition in Berlin fordert neuen
        Untersuchungsausschuss +++

Samstag, 14. Juni 2014

Großes WM-Spezial: Max Merkel und Franz Fass für KA in Brasilien

Bericht von unserem Ressortleiter Sport Franz Fass

Unser Mann in Rio: Franz Fass
(Foto. Richter/KA)
Rio de Janeiro. Es ist geschafft. Nach mehrtägiger und zum Teil stürmischer Überfahrt mit einem Schnellboot der US-Kriegsmarine (Verbindungen muss man haben!) sind die beiden KA-Reporter Franz Fass und Max Merkel in der brasilianischen Metropole am Zuckerhut angekommen. Unsere Zeitung hat die erfahrenen Fußballexperten und Kriegsberichterstatter zur Fußball-Weltmeisterschaft "'da runter" geschickt, um fortan bis zum Endspiel unser "WM-Spezial" und unseren "WM-Ticker" zu erstellen. " Artikel, Reportagen und Nachrichten von Dingen, über die sonst niemand schreibt und die niemand braucht, weil sie möglicherweise überhaupt nicht passiert sind", umreißt Chefredakteur Siegfried Richter den Auftrag. "Wir wollen da Vorreiter sein und mit kuriosen Geschichten am Rande des Geschehens der Konkurrenz einen Schritt voraus sein", fügt der attraktive Endvierziger hinzu und sagt den großen TV-Anstalten und Zeitungen den Kampf an. Unserer Zeitung ist es gelungen, den ehemaligen Trainer und Bild-Kolumnisten Max Merkel für das ambitionierte Vorhaben als Gastkommentator zu gewinnen. Auch seine Ehefrau, die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel, beabsichtigt in den nächsten Tagen dazu zu stoßen.

Freitag, 6. Juni 2014

Riesenwirbel vor Fußball-WM: Türkei will mitspielen

Bericht von Lawrence von Arabien
 
Ankara/Kairo. Dem Weltverband Fifa und der Welt des Fußballs insgesamt drohen wenige Tage vor Beginn der Weltmeisterschaft in Brasilien ein handfester Skandal und viel Ärger. Der türkische Premierminister  Erdogan will zusammen mit türkischen Sportfunktionären eine Teilnahme seines Landes an dem globalen Großereignis erzwingen. "Das ist offener Rassismus und eine Beleidigung des Islam, dass wir nicht dabei sein dürfen", führte der starke Mann am Bosporus aus. Der selbsternannte "Humanist" hat somit neben seinen sonstigen Aufgaben und Herausforderungen, den progressiven Teil der türkischen Gesellschaft mit autoritären Mitteln in Schach zu halten und Demonstranten für Demokratie und Bürgerrechte niederknüppeln zu lassen, augenscheinlich auch noch Zeit für andere Dinge.

Montag, 2. Juni 2014

Historischer Tag: Ab heute sitzt Hoeneß ein

Von unserem Ressortleiter Sport Franz Fass

Hoeneß sitzt erst einmal in
Landsberg fest (Foto: Harald
 Bischoff, Lizenz: CC BY-SA 3.0)
München/Landsberg. Gemeinhin neigen oberflächliche Medien in unserer schnelllebigen Zeit dazu, nahezu inflationär von "historischen" Tagen und Begebenheiten zu sprechen. Der 2. Juni im Jahre der Herrin (Anno Domina) 2014 jedoch erfüllt alle Kriterien dieses Begriffs. Es war "historisch" zu nennen, als Ullrich Hoeneß um genau 11.41 Uhr in die Strafvollzugsanstalt Landsberg am Lech einfuhr. Da der Mannschaftsbus des FC Bayern gerade nicht zur Verfügung stand, musste der umtriebige Wurstfabrikant in der silbernen Limousine seines Anwaltes vorgefahren werden. Als sich dann die schweren Türen des Haupteinganges hinter Hoeneß schlossen, war sein Schicksal erst einmal besiegelt. Damit sitzt der ehemalige Spieler, Manager, Aufsichtsratschef und Präsident des FC Bayern München mit dem heutigen Tage hochoffiziell ein. Seit Wochen war darüber spekuliert worden, ob sich die heilige Dreifaltigkeit des Renommierklubs von der Isar noch pünktlich zum Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft zum Haftantritt melden würde. Jetzt herrscht Gewissheit: Der Finanzverbrecher, der wegen läppischer 28 Millionen Euro Steuerhinterziehung zu satten dreieinhalb Jahren verurteilt worden war, kann bereits am 12. Juni das Eröffnungsspiel Brasilien gegen Kroatien von seinem schon reservierten Platz im Fernsehzimmer der Anstalt aus mit seinen neuen Kameraden ansehen. Während die einen in mitleidslosen Jubel ausbrechen, stimmen andere Zeitgenossen Klagelieder an. Hoeneß teilt nicht nur die Fußballwelt, sondern die ganze Nation. Der Kalauer Anzeiger wiederum hat sich in weiser Voraussicht bereits vor Wochen die Rechte am Gefängnis-Tagebuch des Delinquenten gesichert und wird in loser Abfolge Auszüge aus dem "historischen" Werk veröffentlichen (Wir berichteten).

Sonntag, 1. Juni 2014

Meldungen (8)

Büchner erhält Büchner-Preis

Georg Büchner (Foto: PD)
Darmstadt (vhs). Der Dichter Georg Büchner (22) erhält 2014 den Georg Büchner-Preis. Die Akademie für Sprache und Dichtung vergab die renommierteste Auszeichnung für Literatur in Deutschland damit erstmals seit 1923 an den Namensgeber des Preises selbst und sorgte für ein Novum in der Geschichte der unbemannten Raumfahrt. Der 1813 in Goddelau bei Darmstadt geborene hessische Jungschriftsteller wird im Oktober für sein revolutionär anmutendes Werk "Der hässliche Strandgote" geehrt. Darin hetzt er die reichen Bürger im Großherzogtum Darmstadt gegen die arme Landbevölkerung auf. "Krieg den Hütten, Friede den Palästen", lautet seine Botschaft. Vertreter der Arbeiterschaft und der Gewerkschaften sprechen von einem "literarischen Armutszeugnis", das den Interessen der Reaktion diene und somit "völlig unbrauchbar" sei.
 
Falschmeldung des KA erfordert Richtigstellung/Richter nennt Büchner ohne Satire "hessischen Patrioten" 
 
Flugschrift "Der
hessische Landbote" von
Büchner (Foto: PD)
Darmstadt (naka). Der Kalauer Anzeiger akzeptiert eine einstweilige Verfügung des Landgerichts Darmstadt und unterlässt es zukünftig, den Dichter Georg Büchner als "Hetzer gegen die Armen" zu bezeichnen. Vielmehr stellt die Zeitung fest: "Büchner kämpft mit Leidenschaft für die Besitzlosen und gegen die Besitzenden." In seinem Werk "Der hessische Landbote" fordert er: "Friede den Hütten, Krieg den Palästen". Der KA entspricht der Unterlassungsklage verschiedener linker Parteien, Gewerkschaften und Literaturvereine und distanziert sich von seiner Falschmeldung. Weder hat Büchner jemals ein Werk mit dem Titel "Der hässliche Strandgote" verfasst noch hatten Vertreter der Arbeiterschaft und der Gewerkschaften dies als "literarisches Armutszeugnis" benannt. "Die von uns behaupteten Behauptungen gehen auf das vollständige Versagen und die Inkompetenz unseres Kulturredakteurs zurück und ziehen disziplinarische und organisatorische Konsequenzen nach sich", sagt Chefredakteur Siegfried Richter. Er bekenne sich, ganz ohne satirischen Unterton, zum "revolutionären Aufruf" Büchners und gegen "Unterdrückung und hohe Steuerlast" des Hofes für die Landbevölkerung. Büchner sei, so der Hesse Richter, ein "hessischer Patriot". Richtig bleibt gleichwohl, dass Büchner den Büchner-Preis der Akademie für Sprache und Dichtung für seine 1834 erschienene Schrift  erhalten hat. Der KA beglückwünschte den Geehrten und spricht von einem "großen Mann in schwerer Zeit". Gerüchte, wonach an der Meldung des KA auch weiterhin etwas nicht stimme, wurden von Verlag, Herausgeber und Chefredakteur nachdrücklich bestritten. Aussagen etwa, dass Büchner bereits 1837 mit nur 23 Jahren in Zürich gestorben sei. "Jetzt machen Sie mal halblang, was wissen denn Sie", weist der KA-Macher solcherlei Spekulationen entschieden zurück.

Anzeige des KA:

Das Gefängnis-Tagebuch des Uli Hoeneß

Ab sofort bei uns in Auszügen zu lesen. Exklusiv und unverbindlich.

Pünktlich zum morgigen Haftantritt.

In Ihrem Kalauer Anzeiger

 Berliner Polizei meldet: Messerstechereien aufgeklärt/Institut für Volkspädagogik froh

Berlin/Frankfurt (auq). Aufatmen in der deutschen Hauptstadt. Die zahlreichen Messerattacken, die seit Monaten die Bevölkerung in Neukölln und Wedding in Atem gehalten haben, sind aufgeklärt. Nach Angaben der Polizei konnte eine Bande gefasst werden, der neben den Messerangriffen gegen wehrlose und unschuldige Menschen auch Körperverletzungen im großen Stil sowie andere schwere Straftaten nachgewiesen werden konnten. "Es handelt sich überwiegend um Deutsche, aber auch Luxemburger, Liechtensteiner und selbst Eskimos sind dabei", geht Hauptkommissar Ernst Klick auf die ethnischen Zusammenhänge ein. Die Täter hätten aus reiner Lust an Gewalt und Erniedrigung gehandelt. Auch Frauen seien immer wieder übel beschimpft und Homosexuelle durch die Straßen gejagt worden. Das Institut für Volkspädagogik (IVP) in Frankfurt  begrüßte die Festnahmen und sprach in Gestalt von Direktor Claudius Roth davon, dass nun endgültig die stets zu vernehmenden "populistischen und rassistischen Verdächtigungen" gegen "friedfertige Angehörige" bestimmter Kultur- und Religionskreise aufhören müssten. Bei Redaktionsschluss konnte nur geahnt werden, wen der wissenschaftliche Begründer der "linken politischen Korrektheit", wonach alle nicht links einzuordnenden Kräfte und Thesen als dezidiert "rechts" und damit "potentiell gefährlich" zu gelten haben, gemeint haben könnte. In seinem bahnbrechenden Buch "Toleranz mit der Intoleranz oder Werterelativismus leicht gemacht" erläutert der Pädagoge, Psychologe und Soziologe eindrücklich, wie etwa in der Bundesrepublik durch " voraussetzungsloses, unbedingtes und fortwährendes Verständnis" auch der "geringe Anteil nicht integrierter Zuwanderer aus muslimischen Ländern" in kürzester Zeit zu "Vorbildern einer toleranten Gesellschaft" geworden sind. Dies schließt auch sogenannte  "Islamisten" ein. In aufwendigen Experimenten an der "offenen Gesellschaft" konnte nachgewiesen werden, dass gerade  "antiwestliche" Milieus durch eine großzügige Gewährung ihrer Sitten und Bräuche auf die Dauer zu "liebenswerten Zeitgenossen und Mitbürgern" werden.       

Dienstag, 27. Mai 2014

Homosexuelle fertigen Hertha ab

Bericht von unserem Ressortleiter Sport Franz Fass

Hoch her ging es nicht nur auf dem Feld:
Hier stürmt ein HSK-Spieler heran
(Foto: Bratke, Bundesarchiv/Bild 183-
R 78798, Lizenz: CC BY-SA 3.0)
Berlin. Im Olympiastadion der deutschen Hauptstadt kam es am letzten Wochenende zu einem vielbeachteten Fußballspiel zwischen dem renommierten Bundesligisten Hertha BSC Berlin und dem HSK Kreuzberg. In der abwechslungsreichen und phasenweise sogar hochklassigen Partie siegte der HSK (Homosexuellen-Sport-Klub) am Ende mit sage und schreibe 4:0. Während die Profis ihrer Favoritenstellung in keiner Phase des Spiels gerecht werden konnten, trumpften die Hobbyfußballer aus dem beliebten Szenebezirk auf. Hertha blieb nach dem gesicherten Klassenerhalt alles schuldig und wurde von den gut 50 000 Zuschauern mit einem gellenden Pfeifkonzert in die Sommerpause verabschiedet. Beim HSK dagegen kannte der Jubel keine Grenzen. Vor der dritten Halbzeit unter der Dusche liefen die liebenswerten Amateure eine Ehrenrunde. Längst waren Trikots und Telefonnummern mit den Gegenspielern getauscht. So wurde das lange geplante Spiel, das die Toleranz gegenüber heterosexuellen Männern in der Öffentlichkeit heben soll, zu einer runden Sache. Abseits des Spielgeschehens wurde bekannt, dass an die Aufstellung einer Nationalmannschaft für Homosexuelle und an die Teilnahme an einer Weltmeisterschaft im Iran oder in Afghanistan gedacht ist.

Rasender Sportreporter Franz Fass vom KA bekam Knöllchen wegen Falschparkens

Franz Fass nach dem Vorfall
(Foto: Richter/KA)
Berlin (naka). Franz Fass, unserem Ressortleiter Sport, wurde unlängst übel mitgespielt. Als er vor einem Supermarkt in Köpenick auf eine Freundin wartete und dabei ihre Einkaufstasche bewachte, passierte es: Eine übereifrige Politesse kam des Weges und verpasste dem unbescholtenen Reporter ein Knöllchen wegen Falschparkens. Sie steckte ihm den Strafzettel mitten ins Gesicht, wo für gewöhnlich die Nase sitzt (Siehe Foto). Das alleine wäre schon empörend genug gewesen. Hinzu aber kam, dass die Dame ihn in einem Einkaufszentrum zur Verantwortung zog, obwohl dort überhaupt kein Park- und Halteverbot besteht. Obendrein beschimpfte sie ihn noch unflätig. Im Namen der gesamten Redaktion protestieren wir an dieser Stelle daher ausdrücklich für dieses nicht zu billigende Verhalten. Sollte derlei noch einmal vorkommen, werden wir unsere Verbindungen bis in höchste Kreise von Regierung und Justiz spielen lassen und uns gezwungen sehen, dagegen politisch wie rechtlich vorzugehen.

Merkel wollte im Minirock auftreten

Kanzlerin Merkel (Foto:
Dirk Vorderstraße, Lizenz:
CC BY-SA 3.0)
 
Berlin (vhs). Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist nach übereinstimmenden Berichten mehrerer Nachrichtenagenturen im letzten Jahr nur knapp an einer peinlichen Affäre vorbeigeschrammt, die sich zu einem handfesten Sittenskandal hätte auswachsen können. Während des Bundestagswahlkampfes im Herbst waren die Werte der Regierungschefin und ihrer Partei kurzfristig gesunken. Scheinbar herrschte zwischenzeitlich im Bundeskanzleramt bzw. im Konrad-Adenauer-Haus die  "nackte Panik" vor einer Wahlniederlage, so dass Merkel (47) und ihre engsten Berater ernsthaft mit dem Gedanken spielten, einen Auftritt im Minirock hinzulegen. Die Sache sollte kurz vor dem Wahltag "auf offener Bühne" über die Bühne gehen, um die Umfragewerte in liberalen und aufgeschlossenen Kreisen zu heben. "Das wäre mehr als nur ein Knalleffekt oder ein unpolitisches Spektakel geworden", beschreibt ein Insider die Motivlage. Da sich die Stimmung wieder zugunsten von Merkel und ihrer Partei drehte, wurde auf die geplante Einlage dann aber doch noch verzichtet.

Montag, 26. Mai 2014

Sensation: Jazz-Legende Armstrong von Elefant synchronisiert

Der große Armstrong 1901-1971
 (Foto: PD)
New Orleans (Crazy Horse). Weite Teile der Jazzgeschichte müssen neu geschrieben werden. Der legendäre Trompeter Louis Armstrong, der als größtes Genie seiner Zunft galt, hat sich nach einer Studie des amerikanischen Musikwissenschaftlers John Trombone jahrelang von einem Elefanten aus dem Chicagoer Zoo synchronisieren lassen. Dies bezieht sich auf Schallplattenaufnahmen wie auf Konzerte. Nicht, dass der Trompeter es nicht gekonnt hätte. Es war nur eine Entlastung für seine stark in Anspruch genommene Lunge. "Während Louis auf der Bühne stand und so tat, als würde er spielen, stand Elefant Hubsy hinter dem Vorhang und trompete wie wild drauf los", beschreibt Trombone den Ablauf der Ereignisse. Der Elefant, der stets mit einem Jumbo-Jet zu den Auftritten eingeflogen wurde, arbeitete insgesamt 15 Jahre für "Satchmo". Jetzt soll ihm ein Denkmal gebaut werden.

Sonntag, 25. Mai 2014

EU-Beitritt der Türkei dringender denn je

Bericht von Lawrence von Arabien

Reformer Erdogan (Foto: World
Economic Forum swiss image.ch/
E.T. Studhalter,
 Lizenz: CC BY-SA 2.0) 
Kairo/Ankara. Die von vielen Meinungsträgern des öffentlichen Lebens in Deutschland seit Jahren mit Vehemenz geforderte Mitgliedschaft der Türkei in der Europäischen Gemeinschaft erscheint nach Auffassung von Beobachtern als dringlicher denn jemals zuvor. Nach der Rede des türkischen Premiers Recep Erdogan in Köln können nur noch unverbesserliche Elemente innerhalb der Mehrheitsgesellschaft und islamophobe Volksverhetzer diesem letzten Schritt zur Neudefinierung und Übergreifung Europas auf die asiatische Landmasse im Wege stehen. Erdogan, der demnächst Präsident seines Landes werden möchte, verteidigte während seiner Wahlkampfrede im exterritorial gelegenen, westlichsten  Wahlbezirk der Türkei seine seit Jahren und zuletzt besonders intensiv betriebenen Reformen.

Deutscher Rentner gewinnt Porno-Oscar

 Beitrag von Karl May

(Völlig verunglückt und doch nur knapp am Pulitzerpreis vorbeigeschrammt; die schlechteste Reportage aller Zeiten)

Rentner Otto Füllhorn
(Foto: Bernd Andres,
Lizenz: CC BY-SA 3.0)
Los Angeles/Hollywood. Das Leben schreibt mitunter Geschichten, die bei näherer Betrachtung eigentlich nicht wahr sein können. Aber diese Geschichte ist so wahr wie die Armen in der Kirsche. Sie trug sich im letzten Sommer in der kalifornischen Metropole zu und kam erst durch die Indiskretion einer Puderdose namens Wanda heraus. Besagte Wanda (19) stammt aus Sacramento und spielte die weibliche Hauptrolle in dem Film "Der Mann, der immer zu früh kam". Regisseur Jonathan  Dick (22), ebenso wie Wanda eine verkrachte Existenz und  aus Pasadena kommend, drehte den Steifen in nur 90 Minuten in einem ehemaligen Bordell am Hollywood Boulevard ab. Das für sich genommen wäre weder bemerkens- noch berichtenswert.

 

Samstag, 24. Mai 2014

Der Chefredakteur spricht: (1)

Von Siegfried Richter

Man will uns fertig machen!

SR
Nun ist unsere Zeitung gut zwei Monate alt und reif für ein erstes Fazit. Längst ist sie zu einer unverzichtbaren Lektüre für all jene geworden, die auch nur ansatzweise etwas auf sich halten. Die Resonanz in den Medien wie bei den Lesern ist differenziert, reicht von freundlich und begeistert bis zu kritisch und offen feindselig. Damit muss ein Blatt unserer Prägung und unseres Anspruches leben. Wie heißt es so schön: Wo gepopelt wird, da fallen Schwäne. Oder so. Für die wohlmeinenden Stimmen gebührt uns Respekt, für die negativen Reaktionen behalten wir uns rechtliche Schritte vor.
 
Die nicht selten wahrzunehmende Mischung aus Ignoranz, Arroganz und Konkordanz des politischen Gegners trifft uns wie ein Pfeil, der weit übers Ziel hinausschießt. Entschädigung ist uns die würdevolle Aufnahme in Teilen der Weltpresse. So etwa ein Artikel in der New York Times, der unseres Gleichen sucht. Ansonsten werden wir auch mitunter von den Richtigen falsch verstanden oder von den Falschen richtig verstanden. Oder umgekehrt. Ach, das Leben kann so einfach kompliziert sein.
 
Unerhört ist dabei die Rüge, die wir uns zuletzt vom deutschen Presserat einhandelten. In ihr heißt es, wir benutzten die Mittel der Satire, um die nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes nicht zulässigen Zweifel an der "linken politischen Korrektheit" unters Volk zu streuen. Dies aber ist ja gerade Teil eines Urteils, das wir uns nicht ausgesucht haben, aber zu respektieren gedenken. Satire als letzte Ausfahrt Brooklyn. Wir rufen daher dem Presserat und seinen politischen Unterstützern in Medien, Gesellschaft und Politik zu: Ihr wollt uns fertig machen. Aber wir lassen uns nicht fertig machen, weil wir schon fertig sind!
 
                       In diesem Sinne und darüber hinaus, Ihr Siegfried Richter     
 
    

Donnerstag, 22. Mai 2014

Meldungen (7)

Snowden geht auf Welttournee

Bedrohung für die Menschheit:
NSA-Zentrale (Foto: NSA/PD)
Moskau (Spinners). Der ehemalige NSA-Mitarbeiter Eric Snowden, der durch tägliche Enthüllungen seit nunmehr 17 Jahren die globale Öffentlichkeit über die Machenschaften der US-Geheimdienste gegen friedliche Bürger und solche, die es werden wollen (Islamisten), informiert, plant im Sommer eine großangelegte Ttournee durch sämtliche Länder, die diktatorisch oder mindestens autokratisch regiert werden. Ende des Schachtelsatzes. Stationen seiner Jubelreise werden unter anderem neben Nordkorea auch der Iran, Kuba und Weißrussland sein. In China war er schon und in Russland ist er noch. "Mein Mandant will sich bei diesen Staaten dafür bedanken, dass sie ihm in Zeiten schwerster Bedrängung durch den Unrechtsstaat USA Asyl gewährt oder angeboten haben", betont die in Sachen Bürgerrechte engagierte Anwältin des bekennenden "Verräters der USA". Nicht diese Regime oder die Islamisten seien das Problem der Welt, sondern sein Heimatland, das sich für die Veröffentlichung von sicherheitsrelevantem Material im Kampf gegen den Terror so undankbar erweise. Einem Angebot islamistischer Terrorgruppen, auch bei ihnen einmal vorbeizuschauen, um den Dank für die über die Öffentlichkeit erhaltenen Informationen zu den Methoden der US-Geheimdienste bei der Verhinderung von Mordtaten gegen Unschuldige und des Propagandafeldzuges und der Hetze gegen die westliche Welt im Internet zu empfangen, wurde bisher nicht entsprochen. Ende des Schachtelsatzes. Nur der liebe Gott weiß, warum.

Australisches Verfassungsgericht macht Weg für Kandidatur von Koala Pinky frei

Koala Pinky während einer Wahlkampf-
rede in Sydney
Canberra (Spinners). Der australische Koalabär Pinky tritt zur Parlamentswahl im Sommer als Spitzenkandidat seiner Animal Party an (Wir berichteten). Nachdem die verfassungsrechtlichen und staatsbürgerlichen Hindernisse duch ein Urteil des Verfassungsgerichtes aus dem Weg geräumt worden sind, kann damit das erste Tier in der Geschichte der freien Welt für ein solches Amt antreten. Dem Koala wurde der Status eines "Ureinwohners" höchst richterlich verliehen, womit die Einsprüche von Verfassungsrechtlern und der politischen Konkurrenz von den etablierten Parteien abgewiesen sind. In den Umfragen führt das putzige Kerlchen, das besonders bei Kindern sehr beliebt ist, klar. Neben seinem kinderfreundlichen und umweltbewussten Programm, das die Rechte der Tiere auf ihren von der Zivilisation bedrohten Lebensraum schützen und die Gleichstellung der Aborigines als Ureinwohner vorantreiben will, wartet der Shootingstar der Politszene in "Down under" auch mit einer klaren Kampfansage an ungebetene Gäste auf: "Die deutschen Horden, die im Dschungel ihr Camp aufschlagen und uns die Käfer und Reptilien wegfressen, sind in Australien unerwünscht", kündigt sein Sprecher eine härtere Gangart in der Einwanderungs- und Visapolitik an.

"Nützliche Idioten" geehrt/Ströbele feiert Jubiläum

Stolzer US-Kritiker: Ströbele
(Foto: Ströbele/PD)
Berlin (Antifa). In einer kleinen Feierstunde in würdigem Rahmen wurden verdiente Protagonisten des Kampfes für Frieden, gegen Kapitalismus, Amerika, Israel und für Werte- und Kulturrelativismus in der westlichen Welt als Ausdruck der Toleranz mit der Intoleranz als "nützliche Idioten", "servile Handlanger" und "blauäugige Naivlinge" ausgezeichnet. Der völlig überfüllte Saal des Kulturzentrums in der Rudi-Dutschke-Straße zu Kreuzberg  begrüßte zahlreiche prominente Persönlichkeiten aus dem selbsternannten Geistes- und Kulturleben. "Der kritische Intellektuelle steht weit links", erteilte Laudator Hans-Christian Ströbele von den Grünen auch gemäßigten Sozialdemokraten und Linken eine Absage und pries den diesjährigen Träger des Hauptpreises, den Verleger Jakob Augstein von der Zeitschrift Freitag in höchsten Tönen. "Amerika- und israelfeindlich, prorussisch und auch sonst ganz dolle", rief der begeisterte ehemalige Sympathisant der RAF-Terroristen aus. Nach der offiziellen Veranstaltung begoss Ströbele das Jubiläum seiner 500. Demonstration gegen die USA, und da sind die Demos gegen Israel noch gar nicht mitgezählt, in einer launigen Runde mit Krimsekt und Kaviar.

Wanted: Wer kennt diesen Mann ?

Fahndungsfoto des FBI: Bankräuber
gesucht (Foto: Richter/KA)
Houston (Crazy Horse). Wer hat dieses Gesicht schon einmal gesehen ? Das FBI bittet um Mithilfe. Auf dem Foto ist ein in sämtlichen US-Bundesstaaten westlich des Mississippi steckbrieflich gesuchter Schwerverbrecher (an guten Tagen über 58 Kilo Lebendgewicht) zu sehen. Die Aufnahme im Staatsgefängnis von St. Quentin (Kalifornien) kam im letzten Jahr zustande, bevor der vielfach vorbestrafte Bankräuber entfliehen konnte. Er soll sich zuletzt im amerikanischen Südwesten bzw. in Texas aufgehalten haben und wurde von einer Rentnerin in El Paso und einem Hamsterehepaar in Laredo (New Mexico) gesichtet. Möglicherweise befindet sich der mit Spritzpistole und Kuchengabel bewaffnete Delinquent, der rücksichtslos von diesen Gegenständen Gebrauch zu machen pflegt, inzwischen auf dem Weg nach Europa. Angeblich soll er dort irgendwo herkommen. Oder auch nicht. Zur Last gelegt wird ihm in mindestens sieben Fällen das Wegtragen von Parkbänken. Besonders dreist erscheint in diesem Zusammenhang, dass er seine Taten am hellichten Tage begeht und augenscheinlich weder vor der Obrigkeit noch der Polizei noch dem lieben Gott Respekt hat. Ähnlichkeiten (siehe Foto) mit einem Mitarbeiter unserer Zeitung wären rein zufällig und nicht beabsichtigt. Sachdienliche Hinweise bitte an den KA oder die handelsüblichen Lottoannahmestellen.

   

Hitliste migrantischer Jargons

Frankfurt (Antifa). Das Institut für Volkspädagogik (IVP) hat eine "Hitliste von Bezeichnungen junger Muslime für deutsche und andere Mitbürger" als wissenschaftliche Studie des Fachbereichs Migration und Sprachforschung herausgegeben. "Was für eine immense Bereicherung für unsere sonst so nüchterne Ausdrucksweise", würdigt Professor Hugendubel die Ergebnisse der Untersuchung als eine "migrationspolitische Sensation". Zwar seien die Resultate nicht neu, aber erst die Belege der Studie hätten die "fruchtbare Symbiose" zwischen islamisch geprägtem Jargon und dem "eher emotionslosen Reden" von Einheimischen und Nichtmuslimen deutlich werden lassen. Auffällig sei, dass viele Bezeichnungen um Sexualität und Ehre der Frauen kreisten, was  bei anderen Religionsgemeinschaften bzw. Ethnien vernachlässigt werde. Fantasievoll münde die Wahrnehmung anderer Kulturen und Religionen in "kreative Welten" und leiste somit einen erheblichen Beitrag zu Integration und Toleranz. Während äqivalente Bezeichnungen von Deutschen gegenüber Ausländern natürlich rassistisch seien, werde hier der "ganze Bogen semantisch-rhetorischer Möglichkeiten" positiv genutzt. Wer jetzt noch von "gefährlichen Parallelgesellschaften" spreche, verkenne entschieden das vorhandene "Projektionspotenzial der Realität für imaginationsgeleitete Weltanschauungen". Es könne nicht sein, was nicht sein dürfe, fügte der renovierte Sprachwissenschaftler hinzu. Der KA veröffentlicht die Top ten der Liste.

Prekariatswahlen geplant

Bald auch vor den Wahllokalen ? Lange
Schlangen vor einem Arbeitsamt (Foto:
Bundesarchiv, Lizenz: CC BY-SA 3.0 DE)
Berlin (vhs). Um der grassierenden Politikverdrossenheit und der daraus resultierenden niedrigen Wahlbeteiligung zu begegnen, haben alle Parteien im deutschen Bundestag eine "kleine Wahlrechtsreform" beschlossen. Danach wird bei Wahlen den Stimmberechtigten pro Kreuz eine Flasche Bier gereicht. Die als Durchführungsverordnung eingebrachte Initiative wurde mit großer Mehrheit beschlossen und soll insbesondere bildungsferne und wahlresistente Schichten aus dem sogenannten "Prekariat" erschließen und die Akzeptanz für demokratische Prozesse erhöhen. Dieses sozial schwache Milieu, das nach Ansicht von Sozialarbeitern einen "Hang zum Alkohol" nicht verleugnen könne und einen beträchtlichen Teil der Nichtwähler ausmacht, glaubt man mit der Kombination von Alkohol und Politik an die Wahlurnen zu bekommen. Schon bei den nächsten Bundestagswahlen soll damit begonnen werden. "Wir müssen den Begriff 'Wahllokal' endlich ernst nehmen", mahnt etwa FDP-Urgestein Rainer Brüderle an, der nach eigener Auskunft seit vielen Jahren ein "Nahverhältnis" zum Alkohol hat und immer gut damit gefahren sei. Dies war gerade auch dann der Fall, wenn der Liberale, der zuletzt wieder durch eine üble Beleidigung gegenüber einer unbescholtenen Bäckersfrau Schlagzeilen gemacht hatte (Wir berichteten), nach einer durchzechten Nacht aus einem Weinlokal an der heimischen Mosel stolperte und zu Fuß nicht mehr nach Hause gekommen wäre. Nicht zuletzt von der CSU wird diese Maßnahme begrüßt, da die Liaison von Alkohol und Politik in bayerischen Bierzelten eine landesübliche Tradition sei und sich seit Jahrzehnten bewährt habe.